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Aktuelles aus der Welt des Bieres und der Biersekte

Die Vielfalt - nicht die Menge macht das deutsche Bier aus
Montag, 9. Oktober 2017
Quelle: SPLENDID RESEARCH GmbH

Auch wenn der Bierkonsum in Deutschland der Menge nach betrachtet seit 1980 rückläufig ist, sind die Bundesbürger nach wie vor absolute Liebhaber des kühlen Gerstensaftes. Sieben von zehn Erwachsenen schmeckt Bier gut oder sogar sehr gut, nur jeder Zehnte mag es überhaupt nicht. Bei den Sorten und Marken wird allerdings deutlich, wie verschieden die Geschmäcker sind.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im September 2017 1.031 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zu ihrem Bierkonsum befragt. Untersucht wurde, wie gerne und wie häufig die Bundesbürger Bier trinken sowie welche Sorten und Marken ihnen schmecken. Außerdem wurde erhoben, wie bekannt und wie verbreitet handwerklich hergestelltes Craft-Bier aus kleinen Brauereien ist.

Deutschland ist nach wie vor ein Land der Biertrinker: Jeweils einem guten Drittel der Erwachsenen hierzulande schmecken Hopfen und Malz sehr gut oder gut. Über die Hälfte der volljährigen Bundesbürger trinkt mindestens zweimal pro Woche Bier. Am häufigsten wird zum Pils gegriffen, denn die untergärige Brauart schmeckt immerhin 57 Prozent der Biertrinker. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Bier-Mixgetränke wie Radler, die der Hälfte der Deutschen munden, sowie das Weizen, das bei 46 Prozent Anklang findet. Offenbar gehört das Biertrinken in Süddeutschland stärker zum Alltag: Jeder vierte Baden-Württemberger und Bayer trinkt es mindestens an vier Tagen pro Woche, im Osten und im Westen hingegen nur jeder Fünfte, im Norden sogar nur jeder Siebte.

Bei den Brauereien gibt es keine klaren Präferenzen. Keine der 30 getesteten Marken überzeugt die Mehrheit der Biertrinker. Die meisten Anhänger gewinnen kann Beck’s mit 39 Prozent, gefolgt von Krombacher mit 34 Prozent und Erdinger mit 33 Prozent. Wenn es um das absolute Lieblingsbier geht, liegt Beck’s, das 14 Prozent der Deutschen zu ihrem Favoriten küren, bundesweit vorne. Im Westen führt allerdings Krombacher mit 12 Prozent, während es die Münchener Traditionsbrauerei Augustiner im Süden mit 13 Prozent auf einen hervorragenden zweiten Platz schafft.

Konkurrenz bekommen die etablierten Brauereien in den letzten Jahren zunehmend durch kleine, handwerklich arbeitende Betriebe, die hochwertige Biere mit mehr Eigengeschmack produzieren – sogenanntes Craft-Bier. 42 Prozent der Deutschen wissen, was Craft-Bier ist, nach Durchlesen der Definition sind sich sogar 44 Prozent sicher, schon einmal ein Craft-Bier getrunken zu haben. Dieser Anteil steigt bei den 18- bis 29-Jährigen auf 56 Prozent, bei Männern auf 53 Prozent und ab 4.000 Euro Haushaltsnettoeinkommen auf 60 Prozent.

Biertrinker sind in Deutschland also nicht vom Aussterben bedroht. Brauereien, die sich geschmacklich hervortun, wie die jungen Craft-Bier-Hersteller, aber auch Traditionsmarken wie Rothaus, Augustiner oder Früh Kölsch stoßen auf eine junge, zahlungskräftige Zielgruppe. Auf der anderen Seite finden auch die großen Industriebiere nach wie vor ihr Publikum. „Verlierer könnten mittelgroße Marken sein, die weder über das Werbevolumen noch über die Differenzierung verfügen, um mitzuhalten“, erläutert Studienleiter Daniel Althaus von SPLENDID RESEARCH.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-bier
 
Alkoholfreies Pale Ale - "Naked" erweitert das BRLO-Kernsortiment
Freitag, 6. Oktober 2017
Quelle: Braukunst Berlin GmbH

Die BRLO-Familie bekommt jugendfreien Zuwachs. Die Berliner Craft-Brauer erweitern ihre Produktrange um das alkoholfreie Pale Ale „Naked“ – eines der ersten alkoholfreien Craftbiere auf dem Markt. Eine fruchtig-hopfige Erfrischung, die auch im Herbsteinbruchnoch einmal richtig für Sommergefühle sorgt.

Das BRLO „Naked“ ist ein echtes Highlight, das passend zum Namen mit einem ultrareduzierten Etikett neue Designmaßstäbe setzt. Der Zuwachs der BRLO-Familie beweist, dass auch ein alkoholfreier Craft-Beer-Genuss ohne Einschränkungen möglich ist. Das ist besonders hilfreich für alle Detoxers, MPU-Aspiranten und Unter-der-Woche-Abstinenzler! Aber auch geschmacklich steht das BRLO „Naked“ seinen alkoholischen Geschwistern in nichts nach und überzeugt mit blumigen Aromen, leichten Zitrusnoten und ist gleichzeitig schön fruchtig dank der Hopfensorten Lemondrop (kaltgehopft), Mandarina Bavaria und Citra. Dazu kommen Anklänge von süßen Früchten und Toffee, die das BRLO „Naked“ süffig und angenehm spritzig und damit perfekt für milde Spätsommertage machen – entweder beim eigenen Grillfest oder im gemütlichen Biergarten des BRLO BRWHOUSE.

Auch beim Neuen setzt BRLO natürlich auf ökologische Zutaten und handwerkliches Brauen in kleinen Mengen. Getreu dem Motto: „Save the planet! It’s the only one with beer“ legen die Berliner Brauer Wert auf eine nachhaltige und faire Produktion.

BRLO Naked
 
Typ: alkoholfreies Pale Ale
Daten: < 0,5% Alc. / 40 IBU / 7,5 Stammwürze
Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen (Citra, Lemon Drop, Mandarina Bavaria), Hefe
Geschmack: Ausbalanciertes Pale Ale mit frischen Zitrusnoten und kräftiger Bittere, Noten von süßen Früchten und Toffee
Farbe: bernsteinfarben
Gebinde: 0,33 l Flasche
Haltbarkeit: 12 Monate

 

 
Stone Brewing Berlin launcht Stone White Geist Berliner Weisse
Mittwoch, 4. Oktober 2017
Quelle: Stone Brewing GmbH

Seit Jahrzehnten führt die noble Berliner Weiße ein Dasein im dunklen Tal der Verdammnis. Ein komplexes Sauerbier, einst von Napoleons Truppen der „Champagner des Nordens“ genannt, missverstanden, missinterpretiert, missbraucht. Künstlich aufgesüßt als Schuss oder Strippe* mit Sirup oder aufgespritzt mit Schnaps. Für ein Land, das sein Bier für besondere Reinheit preist, eine recht ungewöhnliche Unart – die für die über 600 Jahre Geschichte der Berliner Weiße zudem recht jung ist. Warum also eine Berliner Weiße mit künstlichen neonfarbenen Zusätzen oder gar Schnaps bestrafen?

Stone White Geist Berliner Weisse ist herb-erfrischend, kessel-gesäuert mit speziell ausgewählten Lactobacillus Bakterienstämmen aus lokalen Berliner Kulturen. Um eine Stone typische und legendäre Berliner Weiße zu garantieren, wurde der Alkoholgehalt erhöht und das Bier mit deutschen Hopfenvariationen gebraut. So ist die Stone White Geist Berliner Weisse ein bisschen wie die anderen Stone Biere: Etwas stärker, direkter und erfrischend – und mit Sicherheit davor gefeit, aufgemischt zu werden.

„Gibt es etwas Besseres als die dynamische Bierkultur Berlins und Stone’s erstes Jahr in dieser Stadt mit einer eigenen traditionell gebrauten Berliner Weiße zu feiern, gerade jetzt in einer Zeit, in der dieser authentische Berliner Braustil eine echte Renaissance erlebt?“ ergänzt Greg Koch, Executive Chairman und Mitgründer von Stone Brewing. „Es ist großartig, dass die Craft Beer Bewegung dieser Stadt etwas zurückgegeben hat, was eigentlich und ganz natürlich zu Berlin gehört. Mit den Berliner Weißen von Brewbaker, Brlo, Schneeeule oder Lemke und nun auch unserer, kann man endlich wieder eine Vielfalt dieses ikonischen Berliner Bierstils genießen.“

Thomas Tyrell, Braumeister bei Stone Berlin, betont „Unsere herb-erfrischende, kessel-gesäuerte Stone Berliner Weisse hat ihr ungewöhnlich säuerliches Aroma von speziell ausgewählten Lactobacillus Bakterienstämmen, die aus lokalen Berliner Kulturen stammen. Um eine Stone typische und legendäre Berliner Weiße zu garantieren, haben wir den Alkoholgehalt auf 4.7% erhöht und das Bier mit den deutschen Hopfensorten Huell Melon und Callista gebraut. Dieses Bier verkörpert die Lebendigkeit eines Sommertags mit dem fruchtigen Geschmack von Pfirsich und Wassermelone.“

*Schuss oder Strippe: Zwei Möglichkeiten eine Berliner Weiße mit Sirup oder Schnaps zu ruinieren.

Alle Fakten auf einen Blick

Name: Stone White Geist Berliner Weisse
Stil: Berliner Weiße
Hopfenvariationen: Huell Melon und Callista
Alkoholgehalt: 4,7 % vol.
Verfügbarkeit: 0,33 Liter Dosen und vom Fass mit Abfüll- und Enjoy By-Datum

Geschmacksnoten

Aussehen: Trüb-goldgelbe Farbe mit weißer Schaumkrone
Aroma: Intensiver Zitrus-, Pfirsich- und Melonengeschmack, abgerundet mit leichten Rhabarbernoten
Geschmack: Ein intensives aber fein balanciertes Sauerbier
Gaumen: Mittlerer Körper ohne wahrnehmbare Süße mit klarem, säuerlichen Abgang
Insgesamt: Ein erfrischendes Bier für das ganze Jahr! (Thomas Tyrell, Braumeister bei Stone Berlin)

Pairing-Empfehlungen

Appetizers: Ceviche, Summer Rolls, Spargel mit pochiertem Ei
Salate: Gurkensalat, Feldsalat mit Rotwein Vinaigrette
Entrees: “Forelle Müllerin”, leichte Fischgerichte, Shrimp
Käse & Früchte: Comté, Morbier / Himbeere, Rhabarber (Robert Hilges, Executive Chef at Stone Berlin World Bistro and Gardens)
 
Neues Dosen-Design macht frisches Veltins fühlbar anders
Montag, 2. Oktober 2017
Quelle: Brauerei C.& A. Veltins GmbH & Co. KG

Das neue Feeling liegt cool in der Hand! Damit ist das Veltins-Design in Zukunft auch mit der neuen Gestaltung der Halbliter-Dose sicht- und fühlbar. Die Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, schlägt eine neue Brücke hin zu innovativem Design und schafft eine deutliche Differenzierung zum Dosen-Einerlei im Pilsmarkt.

Dank eines neuartigen Fertigungsverfahrens erhält die Dosenoberfläche ein geprägtes Markendesign – mit erhabenem Veltins-Schriftzug und sympathisch fühlbarer Struktur. Aufgegriffen wird das Design der Veltins-Relief-Flasche und des Marken-Mehrwegkastens, bei dem der Schriftzug am Gebinde haptisch herausgearbeitet ist.

Nahtlos an profilierenden Markenauftritt angeknüpft

Die neue Halbliter-Dose geht zugleich einen neuen Produktdesign-Weg in jenem Gebindesegment, das in den letzten Jahren mit immer neuen Zuwächsen auf sich aufmerksam macht. Das erste Urteil der Tester: unverwechselbar, erfrischend-modern und fühlbar cool! Damit knüpft die Brauerei C. & A. Veltins nahtlos an den markenprofilierenden Gebindeauftritt der Relief-Flasche an, die seit nunmehr einem Jahrzehnt den Marktauftritt von frischem Veltins prägt. Die Halbliter-Dose steht im Spätsommer im Rampenlicht der Handelsbühne.

„Dass der nationale Dosenmarkt Deutschlands Brauer neue Impulskraft signalisiert, liegt vor allem an der gestiegenen Gebindepräferenz der Verbraucher, die für eine wachsende Angebotsbreite im Handel sorgt“, so Dr. Volker Kuhl, Veltins-Geschäftsführer Marketing/Vertrieb. Nach seinen Worten gehe das Wachstum im Dosensegment im erheblichen Umfang zu Lasten der PET-Flasche, die mit Einführung der Zwangsbepfandung vor genau 15 Jahren ihre bei Bierkennern ungeliebte Geburtsstunde fand. Die Brauerei C. & A. Veltins bedient das Einwegsegment seit vielen Jahren defensiv und bedarfsgerecht – der Mehrweganteil am Gesamtausstoß beträgt unverändert 95%.
 
Jeder zweite Bierkonsument hat Erfahrung mit Craft Bier
Freitag, 29. September 2017
Quelle: mer/drinktec

Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage in der deutschen Bevölkerung zeigt: Bereits jeder zweite Bierkonsument in Deutschland hat Erfahrung mit Craft Bier.

Läuft Craft Bier den etablierten Bieren langsam den Rang ab? Das wollten die Organisatoren der drinktec 2017, der Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, wissen. Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage in der deutschen Bevölkerung zeigt: Bereits jeder zweite Bierkonsument in Deutschland hat Erfahrung mit Craft Bier. Und fast alle (98 Prozent), die es bereits probiert haben, wollen es wieder kaufen und auch an Freunde oder Bekannte weiter empfehlen.

Befragt wurden 1.001 Bundesbürger ab 18 Jahren. Ziel war die Ermittlung der Marktakzeptanz von Craft Bier in Deutschland. Um ein einheitliches Verständnis von Craft Bier sicherzustellen, wurde es folgendermaßen definiert: „handwerklich gebraute Bierspezialitäten, die durch inhabergeführte Kleinstbrauereien in vielfältigen Sorten und kleinen Produktionsmengen zubereitet werden.“

Nach dieser Definition hat bereits gut jeder dritte Deutsche (36,5%) Craft Bier getrunken. Innerhalb der Bierkonsumenten liegt die Quote gar bei 49 Prozent. Besonders Craft Bier-affin sind Männer jeden Alters und junge Menschen im Alter von 25 bis 34 Jahren. Trotz seiner häufig nur regionalen Verfügbarkeit und - im Vergleich zu traditionellen Bieren - deutlich höherer Preise trinken zwei Prozent der Deutschen mehrmals pro Monat handwerklich gebraute Spezialitätenbiere.

Mit 98 Prozent liegt die Wiederkaufabsicht bei Craft Bier sehr hoch, und auch der Preis ist dabei kein Hindernis: so empfinden 42,5 Prozent der Craft Bier Erfahrenen das Preis-Leistungs-Verhältnis als mindestens ebenso gut wie bei herkömmlichen Bieren. Knapp 40 Prozent sind sogar bereit, für eine 0,33 Liter Flasche Craft Bier über 2,50 Euro zu bezahlen.

In Berührung mit den handwerklich gebrauten Spezialitätenbieren kommen die meisten Craft Bier Trinker (43 Prozent) in Bars oder Restaurants. Auch in Getränke- und Supermärkten hält der spezielle Gerstensaft zunehmend Einzug – dort haben 39,5 Prozent der Craft Bier-Konsumenten die Spezialitätenbiere gekauft. Neben diesen klassischen Vertriebskanälen spielen Erlebnisse eine wichtige Rolle für die zunehmende Marktdurchdringung, beispielsweise Bierverkostungen (30,7%) oder Brauereibesichtigungen (24,7%).

„Craft Bier ist für viele ein sehr emotionales, persönliches Produkt und profitiert daher von hohen Weiterempfehlungsquoten“, fasst Stefan Reiser, Leiter Marktforschung der Messe München und Initiator der Umfrage, die Ergebnisse zusammen. „Damit wächst seine Popularität und neue Kundensegmente werden erschlossen.“ Dies zeigt auch die Studie, denn knapp zwei Drittel der bisherigen Nicht-Konsumenten von Craft Bier wollen es in Zukunft testen.

Craft Bier wurde in den USA populär, als unabhängige Brauereien in den 70er Jahren begannen, hochwertige und hochpreisige Produkte in Konkurrenz zu den Mainstreambieren der etablierten Brauereien zu produzieren. Inzwischen ist die Welle längst nach Europa geschwappt. In Deutschland sind einige experimentierfreudige Nachwuchsbrauer, kaum der Uni entsprungen, längst Stars der Szene. Start-Ups wie „Munich Brew Mafia“, „Hoppebräu“ oder „Yankee & Kraut“ mischen mit phantasievollen Kreationen wie „Don Limone“ oder „Vogelwuid“ die deutsche Bierwelt auf. Auch die großen Brauereikonzerne haben mittlerweile das Potential von Craft Bier erkannt. Sie erweitern - wie derzeit etwa Becks und Köstritzer - ihr Sortiment oder gründen - wie Pils-Spezialist Bitburger - innovative Kreativableger.

Dank des Craft Bier Trends steigt auch die Zahl der Brauereien in Deutschland. Laut Deutschen Brauer-Bund gibt es derzeit 1.408 Braustätten in Deutschland, rund 100 Betriebe mehr als noch vor zehn Jahren. Dabei sind mehr als die Hälfte der deutschen Brauereien sogenannte Mikrobrauereien mit einem Jahresausstoß bis 1.000 Hektoliter. Der Dachverband rechnet damit, dass bei einer Fortsetzung des Wachstums die Marke von 1.500 Brauereien bis zum Jahr 2020 überschritten werden könnte.  

Natürlich ist Craft Beer auch auf der drinktec vom 11. bis 15. September - unmittelbar vor dem Oktoberfest - in den Münchner Messehallen ein großes Thema. Im Place2beer stellen viele bekannte Szenegrößen ihre Bierkreationen vor – Verkostung inklusive. Erstmals hat die drinktec, auf der rund 1.600 Aussteller alles rund um die Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Getränken und Liquid Food präsentieren, auch einen eigenen Ausstellungsbereich für Hobby- und Kleinbrauer. Im Areal „Home&Craft“ finden sie passendes Equipment für den selbstgebrauten Gerstensaft. Zur drinktec, die nur alle vier Jahre stattfindet, werden über 70.000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet. 
 
Aus "Welde No1 Premium Pils" wird "Welde No1 Slow Beer Pils"
Mittwoch, 27. September 2017
Quelle: Weldebräu GmbH & Co. KG

Zum WeldeFest Anfang August erschien das Pils „No1“ der Plankstadter Braumanufaktur erstmals in neuem Design. Damit verbunden ist vor allem ein deutliches Zeichen für die klare Haltung des Unternehmens zu seinem Handwerk: Die Braumanufaktur Welde setzt sich für echte Qualitätsprüfung durch unabhängige Gremien, für beste Produkte und Rohstoffe, für in Ruhe und mit Zeit handwerklich gebrautes Bier und für regionale Biervielfalt ein.

Um die für Welde nicht neue, aber immer wichtiger werdende Haltung zu untermauern, hat die Braumanufaktur ein deutliches Zeichen gesetzt und sich bereits vor zwei Jahren der härtesten Prüfung unterzogen, die es zur Zeit am Biermarkt gibt: Der Zertifizierung als „Slow Brewer“ durch das „Slow Brewing Institut“. Bereits 2015 wurde Welde mit dem „Slow Beer“-Gütesiegel für exzellente Produktion und herausragende Bierqualität ausgezeichnet. „Slow Brewing“ ist der Verfechter und Vorreiter für richtig gutes Bier. Denn „Slow Brewer“ kann nur werden, wer sich den Bedingungen des „Slow Brewing Instituts“ stellt und den strengen, unabhängig und wissenschaftlich fundierten Maßstäben gerecht wird. Der Weg zum Zertifikat ist lang und erfordert laut Statuten des „Slow Brewing Instituts“ höchste Qualität auf allen Ebenen von Brauerei und Produkt.

Dass der Begriff „Premium“ mittlerweile bei Produktbeschreibungen inflationär genutzt werde, stört Welde-Chef Hans Spielmann schon lange, besonders wenn es um Bier geht. „Jeder schreibt Premium aufs Etikett, egal, was drin ist“, ärgert sich Spielmann. Deshalb habe er sich nach einer echten und vor allem neutralen Zertifizierungsstelle umgesehen. Gefunden habe er sie im „Slow Brewing Institut“, das er als eine Art „TÜV“ für Bierqualität beschreibt.

Nach zwei Jahren regelmäßiger und erfolgreicher Qualitätsprüfung seines Welde No1 Pils durch das Institut läutete der Welde-Chef anlässlich des diesjährigen Brauereifestes eine neue Ära ein: Ab jetzt steht auf dem Flaschenetikett des Welde-Flagschiffes „Slow Beer Pils“.

„Wenn man das „Slow Beer“-Siegel bekommen hat, ist das definitiv etwas ganz Besonderes“, sagt Welde-Chef Hans Spielmann. Auch er ist stolz darauf, dass Welde diese Auszeichnung bekommen hat. Denn das Institut, das dieses Siegel europaweit vergibt, prüfe nicht nur monatlich in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum für Brau- und Lebensmittelqualität in Weihenstephan die Bierqualität, sondern checke jedes Jahr die ganze Brauerei, die Rohstoffe, Produktionsprozesse und die Unternehmenskultur. „Slow Beer“ stehe für den bewussten Gegentrend zum Massenbier, für Kältereifung, Zeit zum Brauen und nachhaltige Produktion. „Mit den strengen Zertifizierungsrichtlinien von ‚Slow Beer‘ wird ein ganz neuer Maßstab für Qualitätsbiere definiert“, erklärt Spielmann.

Unterstützt wird die Anpassung des Markennamens durch ein neues Erscheinungsbild: das bekannte silbrig glänzende, metallbedampfte Etikett ist einem aus weißem Naturpapier mit plakativem, schwarzem Schriftbild gewichen.

Die Änderung im Namenszusatz erfolge deshalb, weil der Begriff „Premium“ mittlerweile zu stark verwässert sei, nicht mehr für geprüft beste Qualität stehe, kein Qualitätssiegel und keine offizielle Bewertung durch eine neutrale Instanz sei, so Spielmann weiter. „Mit dem abgenutzten Premium-Begriff, wie er heute im Allgemeinen, aber eben auch in der Braubranche genutzt wird, können wir uns nicht mehr identifizieren. Dazu sind uns Qualität und Geschmack einfach zu wichtig“, erklärt der Welde-Chef und konstatiert: „Slow Beer ist echtes Premium!“

Slow Brewing

Das Slow Brewing Institut mit Sitz in Freising ist das konsequenteste Gütesiegel am internationalen Biermarkt. Es bewertet Bier und Brauerei. Nicht nur der konstant herausragende Geschmack, sondern der gesamte Herstellungsprozess unterliegt der strengen Kontrolle durch die unabhängigen Experten des Slow Brewing Instituts. Diese Kontrollen werden regelmäßig und in kurzen Intervallen durchgeführt. Einer strengen Prüfung unterzogen werden Produktionsqualität und Geschmack, eingesetzte Rohstoffe, Unternehmensführung und -kultur. Die Zertifizierung erfolgt durch unabhängige Experten, das harte, unabhängige Audit durch technisch fundierte Prüfverfahren.

Slow Beer

Neben der Verwendung reinster, natürlicher Rohstoffe, ist es die langsame, schonen-de Brauweise des Slow Brewing, die sich ganz wesentlich auf den Geschmack von Slow Brewing Bieren auswirkt. Slow Brewer geben ihren Bierspezialitäten die ideale Zeit zum Reifen. Zudem verzichten sie ganz bewusst auf eine nachträgliche Verdünnung des fertigen Biers (High Gravity Brewing). Bei verdünnten Bieren ergibt sich ein anderes Aromaprofil, als bei Bieren mit Originalstammwürze. Deshalb ist das in industrieller Herstellung weit verbreitete High Gravity Verfahren bei Slow Brewing ein „No-Go“.

Die schonende Brauweise des Slow Brewing wirkt sich positiv auf den Geschmack aus und es entstehen weniger Fuselalkohole als bei beschleunigten Herstellungsverfahren. Slow Beer kommt aus Brauereien, die in allen Bereichen ihrer Wertschöpfungskette fair und bewusst agieren. Die umfangreichen Zertifizierungskriterien umfassen beispielsweise die gelebte Unternehmensverantwortung, das Arbeiten im Sinne der Nachhaltigkeit für Generationen, die aktive Mitarbeiterförderung und das konsequente Leben einer positiven Unternehmenskultur.
 
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