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Aktuelles aus der Welt des Bieres und der Biersekte

Oettinger startet mit Sixpack Alkoholfrei in den Sommer
Samstag, 10. Juni 2017
Quelle: OETTINGER Brauerei GmbH

Passend zu den warmen Jahreszeiten startet Oettinger mit einem neuen Bier in die Saison: Oettinger Alkoholfrei in der umweltfreundlichen 0,33 Liter Flasche. Das erfrischende Getränk kommt rechtzeitig für einen lauen Sommer-Abend auf den Markt.

Vertrieben wird das Neuprodukt ab Mitte Mai im praktischen Sixpack, damit es problemlos auf den Grillabend oder zum See mitgenommen werden kann. Aber auch Sportler kommen damit auf ihre Kosten. „Das isotonische Oettinger Alkoholfrei ist gerade nach schweißtreibender Bewegung der perfekte Durstlöscher“, sagt Jörg Dierig, Geschäftsführer der Oettinger Brauerei.

Was das alkoholfreie Bier von Oettinger so besonders macht, ist sein Geschmack. „Mit dem hopfig frischen, aber auch herben Geschmack setzten wir neue Akzente bei den alkoholfreien Bieren“, so Dierig. „Nicht zuletzt wird das Alkoholfreie den Geschmack passionierter Bier-Trinker treffen.“
 
Der globale Biermarkt bleibt spannend
Samstag, 3. Juni 2017
Quelle: mer/drinktec

Die drinktec ist weltweit die Nummer eins für die Brauereibranche


Rund 44 Prozent der Besucher kamen bei der letzten drinktec aus dem Brauereiwesen. Die drinktec 2017, die Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, bleibt damit die wichtigste internationale Messe für die Braubranche. Vom 11. bis 15. September 2017 treffen sich auf dem Münchner Messegelände alle, die mit der Herstellung von Bier zu tun haben: Große und mittelständische Brauer, lokal und regional Produzierende, Craftbrauer, Microbrauer und Hobbybrauer. Sie werden alles finden, was für ein gutes Bier nötig ist.

Der globale Durst auf Bier lässt derzeit etwas nach. Erstmals mussten die Brauereien weltweit in zwei Folgejahren ein Minus hinnehmen, 2014 um 0,5, 2015 um 1,5 Prozent. Schwierige gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und zunehmende politische Unruhen dürften die Hauptursachen dafür gewesen sein. Und: Der Weltbiermarkt ist inzwischen stark konsolidiert. Die fünf größten Brauereigruppen standen laut Statista 2015 bereits für etwas mehr als die Hälfte des gesamten Bierabsatzes von 1,93 Milliarden Hektoliter. Umso wichtiger wird es für jede einzelne Brauerei, effizient und flexibel produzieren zu können. Dazu gehört die richtige Technik, dazu gehören energiesparende Brauverfahren, dazu sind kontinuierliche Investitionen in den Betrieb nötig, ganz nach dem Motto „Eine Brauerei, die nicht mehr baut, bald nicht mehr braut“.

drinktec: Lösungen für große und kleine Brauer


Für die Braubranche bietet die drinktec 2017 alles, was zum Produzieren und Vermarkten von Bier notwendig ist. Hobbybrauer und Craftbrauer finden genauso maßgeschneiderte Lösungen wie Familienunternehmen und Großbrauereien. Insgesamt bieten etwa 80 Prozent der drinktec-Aussteller Lösungen und Technik für die Brauwelt. Die Aussteller zeigen produktspezifische Prozesstechnik für Bier vom Sudhaus über Filtration bis hin zu den notwendigen Analysegeräten in Halle B2, Rohstoffe von Mälzereien und dem Hopfenhandel präsentieren sich in Halle B1 und Gastronomiebedarf sowie Schankanlagen werden in Halle A1 ausgestellt. Neu ist der Ausstellungsbereich Home & Craft in Halle C1, wo Klein- und Hobbybrauer das passende Equipment finden. Die drinktec reagiert damit auf einen Trend, der auch in Deutschland immer weitere Verbreitung findet. 17.000 Hobbybrauer soll es hierzulande bereits geben, die Grenzen von der Produktion für den Hausgebrauch bis hin zum Gewerbe sind fließend. Das Technik-Angebot der benachbarten drinktec@SIMEI in den Hallen C1 und C2, wo Maschinentechnik und Equipment für die Weinherstellung und Weinbearbeitung präsentiert wird, dürfte auch für Craftbrauer interessant sein, die gerne mal ihre Spezialbiere in edlen, großen Weinflaschen abfüllen und eher in Stückzahlen als in Hektoliter denken.

Erfolgsgeschichte Craft-Bier


Natürlich wird in der Braubranche nicht alles nach Größe gemessen. Gerade die mittelständischen Brauereien sind in der Regel sehr gut in der Lage, ihre Nische zu finden und auszufüllen. Die immer noch kräftig rollende Craft-Bier-Welle wogt inzwischen rauschend durch fast alle Kontinente. In Europa, Asien und Australien entstehen reihenweise neue Kleinbraustätten. In den USA, dem „Mutterland“ der Craft-Bewegung, legten die Craft-Brauereien 2015 nach Angaben der Brewers Association in einem stagnierenden Gesamtmarkt um fast 13 Prozent (beim Absatz) bzw. 16 Prozent (beim Umsatz) zu. Sie bedienen mittlerweile über zwölf Prozent des zweitgrößten Biermarktes der Welt. Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte! Dank Craftbier kommt nach jahrelangem Stillstand auch immer mehr Dynamik in die weltweiten Hopfenmärkte. US-amerikanische Hopfenfarmer hatten vor Jahren begonnen, neue Hopfensorten zu züchten, Craftbrauer experimentierten mit besonderen Geschmacksnuancen. Jetzt ziehen auch andere Regionen nach. Beispielsweise kommen aus der Hallertau neue deutsche Sorten mit hocharomatischen Nuancen.

Turbulente Asien-Pazifik-Region

In der Asien-Pazifik Region war der Markt für Bier in den letzten Jahren recht turbulent. Leicht abgeschwächtes Wachstum, hoher Wettbewerbsdruck und zunehmende Präsenz ausländischer Brauereien einerseits sowie die erhöhte Beliebtheit von Craftbier-Brauereien, mehr verfügbares Einkommen und ein insgesamt konsumorientierteres Verbraucherverhalten andererseits werden den Markt auch in Zukunft beeinflussen: AsiaBriefing erwartet, dass der Biermarkt in Asien-Pazifik im Jahr 2020 ein Volumen von immensen 220 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Der chinesische Biermarkt ist seit 2002 der größte der Welt in Hinblick auf Produktion und Gesamtverbrauch. China ist seit jeher ein sehr fragmentierter, heterogener Markt. Die goldenen Zeiten mit teilweise zweistelligen Wachstumsraten scheinen vorläufig erst mal passé zu sein, nachdem der Markt 2014 und 2015 eine spürbare Delle erfuhr. Aber: „Für einen Abgesang ist es deutlich zu früh“, meint Meik Forell von der Unternehmensberatung Forell&Tebroke Partnerschaft in einer Analyse des chinesischen Biermarktes.

Hoffnungsvolle Zeichen

Denn es gibt auch hoffnungsvolle Zeichen. Der VDMA geht für die gesamte Getränkeindustrie des Asien-Pazifik-Raums von einer jährlichen Wachstumsrate von 4,6 Prozent aus. Das Jahr 2016 war das erste des 13. Fünf-Jahres-Plans in China. Die Politik will damit den wirtschaftlichen Wandel erleichtern, den Konsum ankurbeln und Innovationen stärken. Die zwei neuen Konzepte „Industrie 4.0“ und “Made in China 2025” bieten dabei die Grundlage für neue, smarte Ideen auch für die Getränkeindustrie. Davon wird auch die Brau-Zulieferindustrie profitieren. Als wichtigstes Branchenevent in China und Asien gilt die CHINA BREW CHINA BEVERAGE (CBB), Internationale Fachmesse für Brauerei- und Getränketechnik. Seit 2011 ist die Messe München Mitveranstalter der CBB. Sie findet im Zwei-Jahres-Rhythmus statt, das nächste Mal vom 23. bis 26. Oktober 2018 in Shanghai.

Auch Vietnam entpuppt sich als Wachstumsmarkt für Bier in der Region Asien-Pazifik. Das Land ist inzwischen der größte Bierkonsument in der ASEAN-Region und der drittgrößte in Asien nach China und Japan. Indien ist zwar in erster Linie ein Markt für Spirituosen. Aber der Konsum von Bier steigt langsam an. Besonders hochpreisige Biere sind gefragt. Analysten von TechNavio prognostizieren dem Biermarkt in Indien eine jährliche Volumen-Wachstumsrate von knapp 15 Prozent bis 2018. Laut Euromonitor International werden Importe von Premiumbier bis 2018 jährlich um 11 Prozent ansteigen. Auch Craftbier-Brauereien sind in den großen urbanen Zentren Indiens wie Pilze aus dem Boden geschossen. Jährlich, jeweils abwechselnd in Mumbai, New Delhi und Bangalore, findet die drink technology India (dti) statt, Internationale Fachmesse für die Getränke- und Foodindustrie, die von der Messe München und deren Tochter MMI India veranstaltet wird. Wenige Wochen nach der drinktec, vom 26. bis 28. Oktober 2017, trifft sich die Branche in New Delhi. Gemeinsam mit den Veranstaltungen International PackTech India und der FoodPex India, die zeitgleich stattfinden, bildet das Messe-Trio die wichtigste Plattform Indiens für diese Branchen.
 
Neue Biere von Sierra Nevada Brewing Co. aus Kalifornien
Donnerstag, 1. Juni 2017
Quelle: One Pint GmbH

Nachdem One Pint Deutschland zu Jahresbeginn als Generalimporteur für Sierra Nevada Brewing Co. (USA) bestätigt wurde, folgen nun auch neue Biere aus der kalifornischen Brauerei.

Neben den in Deutschland bereits festen Sorten Pale Ale, Torpedo Extra IPA, Stout, Porter, Bigfoot und Kellerweis folgen jetzt Tropical Torpedo „IPA“, Otra Vez „Gose“ und Sidecar „Pale Ale“.

Das Tropical Torpedo „IPA“ und das Sidecar „Pale Ale“ gibt es in den USA auch erst seit Anfang diesen Jahres zu genießen. Deutschland darf sich also auf zwei weitere fruchtige Sommerbiere aus dem Hause Sierra Nevada freuen.

Außerdem wird es wie jedes Jahr auch wieder eine Vielzahl von saisonalen Sonderbieren geben. Wir dürfen also gespannt sein, was Sierra Nevada Brewing in diesem Jahr noch so für den deutschen Markt in Planung hat.

Cheers!
 
Potts Brauerei startet Neubau
Dienstag, 30. Mai 2017
Quelle: Pott’s Brauerei GmbH P

So wie ein gutes Bier Reife braucht, brauchten die Überlegungen für den letzten großen Schritt eine mehr als einjährige Reifephase. Die Zusammenführung aller Betriebsteile von Pott’s an die neue Naturparkbrauerei In der Geist 120 findet nun bald seine Vollendung. Wenn genug Geld angespart war, sind seit 1996 auf dem Weg bis heute immer wieder einzelne Abschnitte am neuen Standort gebaut und mit moderner Getränketechnik ausgerüstet worden. Nun folgt der finale Schritt unter dem Motto „Bewährtes erhalten, Neues beginnen.“

Zukunftssicherung

Die Überschrift der Gesamtmaßnahmen heißt Zukunftssicherung. Die Familie Pott hat zusammen mit dem Beirat mit insgesamt 11,3 Millionen Euro die zweitgrößte Investition in der bald 250-jährigen Geschichte (2019) der Pott’s Brauerei im vergangenen Jahr beschlossen.

Der erste Beweggrund für die Investitionsentscheidung ist ein ökonomischer und ökologischer zugleich. Eingespart wird der kostentreibende Transport zwischen der Altstadtbrauerei und der Naturparkbrauerei. Auch die dauernde Personalbewegung von Qualitätssicherung, Braumeister und Brauern zwischen den Standorten hat dann sein Ende. Durch die Zusammenlegung und Anpassung an neue Technologien wird die Energieeffizienz um circa 30 Prozent gesteigert und der Wasserverbrauch mit der Abwassereinleitung ebenfalls gemindert. All das würde die Entscheidung aber noch nicht rechtfertigen.

Der zweite Grund ist gleichzeitig das Hauptziel, nämlich die Ausrichtung der Brauerei auf die gewachsenen Ansprüche einer zunehmenden Verbraucherschaft, die den Geschmack sogenannter 08/15-Fernsehbiere langweilig findet. Individuelle Biere mit starkem eigenem Charakter sind gefragt. Hier hinkt die Brauwirtschaft den Winzern noch immer hinterher. Auch wenn Pott’s seit jeher für Bierspezialitäten steht, will die Brauerfamilie Pott mit ihren Mitarbeitern neue Akzente setzen und sich noch intensiver der fantastischen Geschmacksvielfalt von Bier widmen. Mit dem Malz, dem Körper des Bieres, dem Hopfen als Seele des Bieres und der Hefe als Geist des Bieres lässt sich viel mehr machen, wenn nur die richtige Technik zur Verfügung steht.

Die technische Ausrüstung

Für den Anfang des Brauprozesses ist es notwendig, einen ausreichenden Lagerplatz für viele unterschiedliche Malze in Silos, Big-Bag-Stationen und Sackwaren zu schaffen. Ein gut gekühltes Hopfenlager ist anzulegen, um die Vielfalt der Hopfensorten fachgerecht einlagern zu können, und nicht zuletzt sind ein untergäriges und obergäriges Hefemanagement als Reinzucht bereitzuhalten.

Die im Sudhaus der Altstadtbrauerei gegebenen verhältnismäßig großen Einzelchargen werden im neuen Sudwerk verringert, und gleichzeitig wird durch ein Sudgefäß mehr die Taktzahl erhöht, sodass dann acht Sude von 45 bis 85 Hektoliter Ausschlagwürze pro Tag zur Gärung bereitstehen. Im Ergebnis können sehr spezielle Kleinsude eingemaischt und in teilweise gleich großen Gär- und Reifungsgefäßen bis zur Abfüllung gebracht werden.

Entwicklung eigener Bierspezialitäten und Dienstleister für Gypsy- und Craftbrauer

Um darüber hinaus den Experimentalbereich abbilden zu können, wird neben einer bereits in Betrieb genommenen 50-Liter-Kleinstbrauanlage mit einer kompletten zweiten Brauerei von 15 Hektoliter Ausschlagwürze pro Sud die Zukunftsschmiede Pott’s Brauatelier geschaffen. In dieser Brauanlage kann neben der Pott’s-eigenen Entwicklung von Bierspezialitäten auch den vielen sogenannten Craft- und Gypsybrauern eine Heimat als Dienstleister geboten werden. Zur Erklärung: Als Gypsybrauer bezeichnet man die Minibrauer, die einem „Garagenbräu“ entwachsen wollen oder schon entwachsen sind und sozusagen als Wanderbrauer bei verschiedenen Brauereien Biere nach ihrem Rezept produzieren und abfüllen lassen. Die Übersetzung von Craftbrewer ist Handwerksbrauer und dokumentiert damit die ursprünglich-handwerkliche Braukunst sowie die große Experimentierfreudigkeit dieser Bierenthusiasten bei der Erarbeitung neuer Bierkreationen. Durch die aufsteigenden Chargenmengen von 15 über 45 bis 85 Hektoliter sowie eine Vielzahl technischer Raffinessen erfüllt die doppelte Brauerei alle Voraussetzungen, sich zum  Eldorado für diese innovativen Brauer zu entwickeln. Sie sind heute zum Teil mangels qualifizierten Angebots in der Nähe gezwungen, ihre selbst kreierten Biere in Holland oder Belgien herstellen und abfüllen zu lassen. Für die Filtration wird ein speziell von der GEA Westfalia Oelde entwickelter Craftbier-Separator zum Einsatz kommen, der auch große Hopfenmengen ausscheiden kann.

Den interessierten Bierenthusiasten werden Seminare angeboten und ihnen wird Hilfestellung bei der Umsetzung ihrer Ideen gegeben. Dafür hat Pott’s bereits im vergangenen Jahr Braumeister Daniel Hefele eingestellt, der sich, abgekoppelt vom Tagesgeschäft, neben dem Wichtigsten, der stetigen Überwachung und Optimierung der naturbelassenen Qualität der Pott’s Biere, den Gypsy- und Craftbrauern zuwenden wird. Bei der Betreuung der Gypsy- und Craftbrauer besteht auch für die erfahrenen gelernten Brauer von Pott’s Brauerei eine zusätzliche interessante und abwechslungsreiche Perspektive. Ein Seminarraum im Brauatelier für zwölf Personen und ein Biersalon für 70 Personen im größeren Sudhaus runden das Angebot ab. Im Brauatelier und im Biersalon werden hinter Glas gekühlt auch Craftbiere von befreundeten Brauereien zu sehen und zu verkosten sein.

Neue Energiezentrale

Mit der Neuausrichtung der Energiebereitstellung ist schon begonnen worden. Dem neuen Dampfkessel von Bosch mit zwei Tonnen Dampferzeugung pro Stunde wird eine Gasturbine mit 50 Kilowatt elektrischer Leistung vorgeschaltet. Das etwa 300 Grad heiße Abgas wird mit circa 18 Prozent Restsauerstoff als vorerwärmte Verbrennungsluft dem Dampfkessel zugeführt, wodurch sich die Effizienz des Kessels maßgeblich verbessert. Im Verbund mit Economiser und Brennwert-Wärmetauscher wird von dem System ein Wirkungsgrad von 99 Prozent erwartet. Der für die Betriebsgröße sehr kleine Kessel ist nur deswegen ausreichend, weil einerseits der große Wirkungsgrad in der Erzeugung erzielt wird und andererseits Verbrauchsspitzen durch Energiespeicher und gezielte Energierückgewinnung aus dem Prozess ausgeglichen werden können. Auch die Lastspitzen bei der Kälteversorgung werden durch einen neuen Glykolspeicher ausgeglichen, sodass auf eine Erweiterung der vorhandenen Kälteerzeugung verzichtet werden kann.

Darüber hinaus wird auf dem Dach des zwölf Meter hohen Malzsilogebäudes eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 30 Kilowatt installiert. Turbinengenerator und Photovoltaik zusammen bilden die Grundlast von Pott’s Brauerei und der Gastronomie Pott’s Brau & Backhaus ab. Die ökologisch erzeugten Eigenstrommengen werden auf einer Anzeige sichtbar gemacht. Die Energieberechnungen und die daraus folgenden Maßnahmen wurden vom Ingenieurbüro Dr. Hebmüller, Düsseldorf, erstellt. Der Volksbank unseres Kreises Warendorf ist es in Zusammenarbeit mit der Effizienzagentur NRW gelungen, für das innovative Wärmemanagement einen Zuschuss der öffentlichen Hand zu erarbeiten.

Weitere Besonderheiten

Technische Besonderheiten sind auch der neue untergärige und der neue obergärige Gär- und Reifungskeller mit beweglicher Kalthopfungsanlage (obwohl heute oberirdisch, werden die Räume immer noch als Keller bezeichnet). Die neuen Tanks sind nicht wie am Bestandskeller der Naturparkbrauerei isoliert. Die auf den Tanks aufgeschweißten Kühltemplates sind vielmehr sichtbar und bereifen trotz der Kühlsoletemperatur in den Zuleitungen von minus fünf Grad, in der entfeuchteten Luft der isolierten Räume nicht.

Das Brauerherz schlägt höher, wenn es die zwei offenen 15-Hektoliter-Gärbottiche mit seinen Kräusen (Schaum) zu sehen bekommt. Hier kann auch der Nichtbrauer den Gärfortschritt optisch verfolgen. Das gilt auch für einen der großen Gärtanks, der im Domdeckel mit einer Ausleuchtung und Kamera versehen wird. Die Aufnahmen werden auf einen entsprechenden Bildschirm übertragen.

Auch von den weiterführenden Fluren ist in Fortführung der gläsernen Brauerei ein vollständiger Einblick in die Zubereitung von Pott’s Münsterländer Originalen gegeben. Jetzt ist der gesamte Prozess vom Malzkorn bis in Fass und Flasche vor Ort ohne Eintritt von jedermann zu verfolgen. Äußerlich wird das Gebäude in dem im Jahr 1996 begonnenen Stil weitergeführt und passt sich wie zuvor perfekt in die münsterländische Landschaft ein. Ein Highlight ist das große gerahmte Fenster mit dem großzügigen Einblick in das neue Sudhaus, das Herzstück einer jeden Brauerei, dem Ort, wo die Hochzeit von Wasser, Malz und Hopfen stattfindet.

Auswahl der Anbieter unter Berücksichtigung regionaler Firmen

Sehr aufwendig war der Abgleich der fünf Anbieter für die technische Ausstattung von Sudhaus, Hefemanagement, Gär- und Reifungskeller sowie der Verrohrung. Braumeister Hefele war sechs Wochen ausschließlich mit dieser Aufgabe beschäftigt. Den Zuschlag hat die Firma Kaspar Schulz, Bamberg, in Verbindung mit der Verrohrungsfirma Wellmann, Halle/Westfalen, als Spezialist für Verrohrungen in Lebensmittelfirmen erhalten. Kaspar Schulz ist ein weltweit engagiertes Familienunternehmen für das Braugewerbe in zehnter Generation. Der seit 1677 bestehende inhabergeführte Industriebetrieb ist darüber hinaus einer der ältesten Metall verarbeitenden Betriebe Deutschlands und passt auch deshalb gut zur Firmenphilosophie von Pott’s. In den weiteren Gewerken haben viele regionale Firmen die Nase vorn.

Offenes Informationsmanagement

Fast auf den Monat genau 21 Jahre nach der Grundsteinlegung für den ersten Teilaussiedlungsschritt, der Abfüll- und Versandhalle gegenüber dem späteren Landesgartenschaugelände, wird nach Plan im Mai 2017 der erste Spatenstich für die komplette Brauerei im Naturpark gesetzt werden. Das Architekturbüro Hilker/Tenthoff aus Oelde hat seit Beginn, zunächst noch zusammen mit dem auf Getränke spezialisierten Architekturbüro Schlingemann, Hamburg, dann alleinverantwortlich bis heute die bauliche Entwicklung entworfen und betreut.

Auch wenn die Gerüchteküche schon einiges zutage gefördert hat, wurden sofort nachdem das Gesamtinvest im Januar 2017 feststand, zuerst die Mitarbeiter von Pott’s Brauerei informiert.

Natürlich bedeutet jede Erneuerung auch eine Herausforderung für die Belegschaft. Aber Stillstand ist Rückgang und Rückgang ist mittelfristig bestandsgefährdend. So freuen sich die Brauerfamilie Pott und die Belegschaft auf das große Werk und das sich daraus ergebende Zukunftspotenzial. Kurz nach der Mitarbeiterinformation wurden die Nachbarn über das Vorhaben unterrichtet, und danach folgte eine Mitteilung an die örtliche Presse. Die beteiligten Behörden waren schon zweimal zur Vorabstimmung im Hause der Brauerei. Die Genehmigungsanträge nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz sind auf dem Weg. Eine zügige Bearbeitung wurde zugesagt, sodass es bald losgehen kann.

Abgeschaltet wird die Altstadtbrauerei aber erst dann, wenn die ersten voll zufriedenstellenden Sude fertig gereift, abgefüllt, analysiert, verkostet und abgenommen sind. Nach Terminplan wird das im Sommer des Jahres 2018 sein.

Bei allem fortschrittlichen Streben kann sich der Bierliebhaber auf eines verlassen: Pott’s Biere bleiben naturbelassen mit vollem Geschmack.
 
Heinekenführt erstes alkoholfreies Heineken 0,0 in Deutschland ein
Sonntag, 28. Mai 2017
Quelle: Heineken Deutschland GmbH

HEINEKEN präsentiert seine neueste Produktinnovation, das erste alkoholfreie Heineken® 0.0, auf dem deutschen Markt. Über zwei Jahre Forschung brauchte es, bis die Heineken®-Braumeister die einzigartige Rezeptur des Produkts fertigstellten. Das Ergebnis ist ein Premium-Bier, das sich durch 100% natürliche Zutaten auszeichnet und mit 69 Kalorien pro 33cl-Flasche, dem gesellschaftlichen Trend zum gesundheitsbewussten Konsum folgt. Damit reagiert das Unternehmen auf eine verstärkte Nachfrage nach alkohol- und gleichzeitig zuckerfreien Getränken.

„Gesundheit, Wohlbefinden und Balance gewinnen immer mehr an Bedeutung im Alltag der Menschen. Diese Entwicklung hin zu einem ausgewogenen Lebensstil fördert das Wachstum des alkoholfreien Markts und war einer der treibenden Gründe für die Einführung von Heineken® 0.0“, sagt Kai Dornbusch, Marketing Director der HEINEKEN Deutschland GmbH.

Der Launch wird von einer integrierten Kampagne unter dem Slogan „Open to All“ begleitet. Mit Heineken® 0.0 öffnet sich die Marke vielfältigen Konsumgelegenheiten und damit neuen Zielgruppen. Ab sofort könnte ein Heineken® 0.0 die Alternative zum zuckerhaltigen Softdrink sein – ob für die Ernährungsbewussten nach dem Workout oder für die Berufstätigen in der Mittagspause.

„Seit Jahren ist alkoholfreies Bier unter der Lupe der Kritiker. Mit Heineken® 0.0 zeigen wir, dass alkoholfreies Bier nicht nur gut schmecken kann, sondern ein Getränk ist, mit dem man auch gerne gesehen wird – und dies zu neuen Trinkmomenten, in denen man ein alkoholfreies Bier bis jetzt nicht vermutet hätte“, so Benjamin Wallenborn, Brand Manager International Premium Brands der HEINEKEN Deutschland GmbH.

Heinekens®-Braumeister haben das Heineken® 0.0 von Grund auf neu gebraut. Bei der Entstehung haben sie neben der einzigartigen A-Hefe ausschließlich natürliche Zutaten verwendet. Kreiert wurde ein Bier, das über einen perfekt ausgewogenen Geschmack mit erfrischenden, fruchtigen Noten sowie einen sanften, malzigen Körper verfügt.

Zu den Kommunikationsmaßnahmen der Produkteinführung gehören neben massiver digitalen Aktivierung, eine deutschlandweite Plakatkampagne, Blogger und Influencer-Relation, Sampling-Aktionen sowie spezielle POS-Materialien. Das markante grüne Label der Marke wurde bei Heineken® 0.0 durch ein blaues – die Farbe, die sich für Kategorie alkoholfreier Biere etabliert hat – ersetzt. Heineken® 0.0 ist sowohl in der Gastronomie als 33cl-Flasche und im Handel im Sixpack in der 33cl-Flasche erhältlich.Cider-Getränken wie Desperados, Bulmers oder Strongbow. Innovative Systeme und Produkte machen HEINEKEN Deutschland zu einem Wunschpartner in Gastronomie und Handel.
 
Umsatz und Gewinn in 2016 bei Badischer Staatsbrauerei Rothaus AG stabil
Freitag, 26. Mai 2017
Quelle:

Trotz eines ambivalenten Jahres für die deutsche Brauwirtschaft erzielte die Badische Staatsbrauerei Rothaus AG ein gutes Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 29,8 Millionen und eine Umsatzsteigerung von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Das vergangene Geschäftsjahr konnten wir trotz aller Herausforderungen im Markt erfolgreich abschließen“, so Alleinvorstand Christian Rasch. „Gleichzeitig war es im Rahmen unserer beiden Jubiläen 225 Jahre Brauerei und 60 Jahre Tannenzäpfle ein ganz besonderes Jahr für uns alle. In Rothaus fanden viele große Veranstaltungen mit zehntausenden Besuchern statt und unser Schwarzwald Maidle wurde aufgrund der großen Nachfrage fest in das Sortiment aufgenommen. Ursprünglich war es als Bier zum Jubiläum gedacht.“ Rasch ergänzt: „Auch gab es erneut eine positive Entwicklung im Bereich unserer alkoholfreien Biere, die sich besser als der Markt entwickelt haben. Beim alkoholfreien Pils konnten beispielsweise + 7,1% im Vergleich zum vorherigen Jahr erreicht werden.“

Der Brauerei ist es nach wie vor sehr wichtig, in der strukturschwachen Region des Hochschwarzwaldes ein guter Arbeitgeber zu sein, auf den man sich verlassen kann. Es wird daher beständig in die Zukunft investiert und ausgebildet. Im Zug dessen wurden im vergangenen Jahr dreizehn neue Mitarbeiter eingestellt.

Neben der Investition in die Mitarbeiter sind auch Investitionen in eine noch nachhaltigere Produktion gewollt. So schritt der Neubau des Gebäudes der Sortieranlage mit Solarthermie-Anlage sowie der Kommissionierhalle erfolgreich voran. Auch bezieht das Unternehmen nach wie vor ausschließlich regionalen Ökostrom aus dem Wasserkraftwerk Rheinfelden und ist nach dem Umweltmanagementsystem DIN EN ISO 14001 zertifiziert.
 
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