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Aktuelles aus der Welt des Bieres und der Biersekte

Rückblick auf das 52. Lahnsteiner Bierseminar
Sonntag, 23. Oktober 2016
Quelle: Lahnsteiner Brauerei GmbH & Co. KG
 
Oktober ist Oktoberfestzeit – welches Bier könnte da ein Bierseminar besser starten als das Fest-Export der Lahnsteiner Brauerei. Dieses an sich bereits süffige und vollmundige Bier fand seine Fortsetzung im „Süßen Bengel“, einem bierähnlichen Getränk das die Brauerei für einen Kunden braut und das nicht nur süffig und vollmundig sondern auch malzig-süß und karamellig schmeckt. Frei nach dem Kunden ist es ein „echtes Mädchenbier“. Für Mädchen und Jungen konzipiert ist die „Loreley Cola“ unter dem Motto „Drink the Rock“. Diese Cola, hergestellt und vertrieben vom Victoria Brunnen in Lahnstein, schickt sich nun an in der Region dem Branchenführer aus dem fernen Atlanta Paroli zu bieten. Farblich und auch in einigen Aromaten kommt sie dem „Mädchenbier“ fast gleich und dien-te den Teilnehmern ein wenig zum „Verdünnen“.
 
Um den Abend nicht zu süß werden zu lassen gesellten sich nun zwei hopfenbetonte Bie-re aus der Brauerei Camba Bavaria in die Runde – sozusagen zur Verabschiedung des Sommerhalbjahres: RHGB (ReinHeitsGebotsBier) und Melon Flash. Angeregtes Verkosten: Dr. Markus Fohr und Stammgast André Krause Beide Biere liefern für sich selbst schon eine Attraktion – eine größere jedoch sollte ihnen nachfolgen. Zu diesem Zweck dienten weitere Biere aus der Serie „Biere der Weltmeister“. Diese hatte auf einem der vergangenen Seminare mit dem „Weltmeisterbier“ von Karl Schiffner begonnen, der 2009 als erster überhaupt den Titel „Weltmeister der Sommeliers für Bier“ errang. Ihm folgten 2011 Sebastian Priller-Riegele, 2013 Oliver Wesseloh und 2015 Simonmattia Riva. Wesseloh eröffnete kürzlich in Hamburg seine „Kreativbrauerei Kehrwieder“ und so gelangten die Teilnehmer in den Genuß einige der ersten dort gebrauten Biere zu verkosten. Mehr dazu unter www.kreativbrauerei.de
 
„Prototyp“ ist als „India Pale Lager“ eine untergärige Interpretation des berühmten briti-schen „India Pale Ale“. Eine eigene Interpretation ist auch das „Westwind Saison“ – in diesem Fall jedoch eines belgischen Bierstils. Wieder zurück nach England führt die „Shipa“-Serie. Dabei handelt es sich um ein Single Hop India Pale Ale dessen Basisrezept gleich bleibt, das aber bei jeder Edition mit nur einem wechselnden Hopfen gebraut wird – hier mit dem „HBC 431“.

Den Ausklang des Abends lieferte ein göttlicher Donnerschlag aus einer ebenfalls sehr jungen Brauerei. Unter dem Motto „Beer of the Gods“ brauen Hendrik und Helge Pahl seit 2016 Craftbiere aus Wacken, dem „durstigsten Dorf der Welt“ und Heimat des berühmten Hardrock-Festivals. Die Biere sind Craftbiere im ursprünglichen Sinn: Stark, geschmackvoll, naturbelassen und weder filtriert noch pasteurisiert.
 
Der „cräftige“ Donnergott Thor besitzt zwei Ziegenböcke, Tanngnjostir und Tanngrisnir geheißen. Sie ziehen seinen Wagen und führen ihn durch die neun Welten. Tanngnjostir bedeutet „Zähneknisterer“ und Tanngrisnir „der mit den Zähnen knirschende“. Zusammen mit den polternden Wagenrädern kündigen ihre Laute das herannahende Gewitter an, wenn Thor seinen Hammer schwingt. Empfehlung der Brauerei: „Trinkt mit Umsicht und meidet den Donnerschlag!“ Weitere Informa-tionen gibt es unter www.wacken.beer
 
Wacken Weizendoppelbock ist ein mächtiges Bier – fast wie das herannahende Gewitter. Kupferbraun bis ins dezente Schaumhäubchen und mit einer kräftigen Trübung fließt es ins Glas. Bereits im Duft offenbart sich ein wenig Rauchmalz flankiert von süßen Malznoten und reifer Banane. Für die Fruchtnoten zeichnet eine spezielle Weizenbierhefe verantwortlich.
 
Aromatisch liefert sich der malzige, fruchtige und süffige Bierkörper ein reizvolles und aus-dauerndes Duell mit einer sanften Spritzigkeit und genauso deutlichen wie harmonischen Rauch- und Bitternoten. Ein spannendes und mächtiges Nippbier, das Lust auf weiteres Nippen erweckt. Lust erweckt es auch auf ihm ebenbürtige Speisen wie würzige Kartoffelcremesuppe, Geräuchertes, Gegrilltes, Wild und zum krönenden Abschluß würzigen, Rauch- oder Rotschmierkäse.
 
Gerade neu erschienen ist der Lahnsteiner Bierseminarkalender 2016 / 2017. Neues Ele-ment ist ein reines Damenbierseminar am 17. November 2016 im Sinne von „Ladies Only“. Nur Damen haben Zutritt, Herren nicht. Dies gilt auch für die Seminarleitung in Form von Donka Fohr und Monika Zaun. Ein weiteres Damenbierseminar „For Boys and Girls“ findet am 9. März 2017 statt – hier haben beide Geschlechter Zutritt. Wie für 2016 wird es auch für 2017 eine Jahreskarte geben, die als Zugabe freien Eintritt für das Bierkellerseminar am 1. Juni 2017 enthält.
  • 3. November 2016
  • 17. November 2016 Damenbierseminar – Ladies Only
  • 8. Dezember 2016
  • 12. Januar 2017
  • 2. Februar 2017
  • 9. März 2017 Damenbierseminar – for Boys and Girls
  • 6. April 2017
  • 4. Mai 20171. Juni 2017 (Bierkellerführung – für Jahreskarteninhaber Eintritt frei)

Die Biere und Themen sind wie immer das am besten gehütete Geheimnis der Lahnstei-ner Brauerei – Anmeldung unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
Europas bedeutendster Bier-Wettbewerb mit Rekordbeteiligung
Freitag, 21. Oktober 2016
Quelle: Private Brauereien Bayern e.V.
 
- Beim European Beer Star wetteiferten 2.103 Biere aus 44 Ländern um die begehrten Auszeichnungen
- Über die Vergabe von Gold, Silber und Bronze entschieden 124 Bierexperten am 7. Oktober in der Brau-Akademie Doemens

Während auf dem Münchner Oktoberfest die Wertschätzung für Bier vorrangig in Hektolitern gemessen wird, findet fast zur gleichen Zeit – nur knapp elf Kilometer von der Wiesn entfernt – eine Veranstaltung statt, bei der die Vielfalt der Biere im Fokus steht: Bereits zum 13. Mal ist die Brau-Akademie Doemens in Gräfelfing Austragungsort des bedeutsamsten Bier-Wettbewerbes in Europa, dem European Beer Star. 2.103 Biere aus 44 Ländern aller Kontinente – so viele wie nie zuvor – sind in diesem Jahr für die „Champions-League der Bierwelt“ angemeldet. In einer Blindverkostung entscheiden 124 Bier-Experten aus 30 Ländern am 7. Oktober über Gold, Silber und Bronze in 58 Kategorien (Bierstile). „Wir sind natürlich sehr stolz über die phänomenale Entwicklung der Teilnehmerzahlen“, freut sich Oliver Dawid, der neue Geschäftsführer der Privaten Brauereien, die diesen Wettbewerb seit 2003 ausrichten, „der European Beer Star gilt als der vielleicht härteste Bier-Wettbewerb und ist damit zu einer weltweit begehrten Auszeichnung für Brauereien und deren Braumeister geworden!“

Seit einigen Wochen treffen täglich Hunderte Biere aus aller Welt bei Doemens ein und stellen die Mitarbeiter vor gewaltige logistische Herausforderungen. Jedes einzelne Bier wird erfasst, kategorisiert und für die Blindverkostung vorbereitet. Bis zur Verkostung werden so mehr als 20.000 Flaschen in Kühlcontainer eingelagert – hinsichtlich der Sortenvielfalt das wohl größte Bierlager Deutschlands.

Um 5 % auf 847 Biere stieg die Anzahl der teilnehmenden Biere aus Deutschland; sogar um 9 % legten die internationalen Biere zu (1.265). Insgesamt also eine Steigerung bei den eingereichten Bieren um 7 % gegenüber dem Vorjahr (2.103 zu 1.957). Zugelassen beim European Beer Star sind alle Bierstile, die ihren Ursprung in Europa haben. >>> Damit hat der European Beer Star längst die ursprüngliche Zielsetzung, die Genussvielfalt von Bier noch stärker ins Bewusstsein der Verbraucher zu rücken, eingelöst. „Mit diesem Wettbewerb haben wir einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet“, erklärt der Präsident der Privaten Brauereien, Gerhard Ilgenfritz, „dass Bier heute wieder viel stärker im Gespräch ist und eine Wertschätzung erfährt, die diesem natürlichen, aufwändig erzeugten Lebensmittel wieder gerecht wird.“

Verkostet wurde von den 124 Jury-Mitgliedern (Braumeister, Bier-Sommeliers und Bier-Experten) erstmals Biere in 58 Kategorien: vom Alt- bis zum Zoigl-Bier, bekannte Bierstile wie Weißbiere oder Bockbiere, aber auch hierzulande noch wenig bekannte Sorten wie Porter, Stout, Witbiere oder Pale Ales. In jeder Kategorie werden nur je einmal Gold, Silber und Bronze vergeben. Die Blindverkostung gewährleistet eine transparente und unbestechliche Beurteilung. Bewertet wird ausschließlich nach Kriterien wie sie auch der Konsument zur Beurteilung heranzieht, also Optik, Schaum, Geruch, Geschmack, sortentypische Ausprägung.

Die Verkostung fand am 7. Oktober in der Brau-Akademie Doemens in Gräfelfing statt. In mehreren Teams mit Vor-, Zwischen- und Finalrunden wurden die Medaillengewinner ermittelt. „Auf die neuerlich gestiegene Anzahl an teilnehmenden Bieren haben wir mit der Aufstockung der Jury reagiert,“ erläutert Verkostungsleiter Sebastian Wedekind, „damit die Urteilskraft unserer Juroren den ganzen Tag über erhalten bleibt.“ Verkostet werde ohnehin nur in ganz kleinen Schlucken, versichert Geschäftsführer Dawid, über den Tag gesehen komme da jeder Verkoster nur auf wenig mehr als eine Maß Bier. Die Verleihung der Preise findet dann am 9. November im Rahmen der internationalen Messe BrauBeviale in Nürnberg statt.
 
O'streamt is dahoam - SodaStream verlängert mit Blondie das Oktoberfest
Mittwoch, 19. Oktober 2016
Quelle: SodaStream

Auch mit „Blondie“ erobert das Unternehmen nach der erfolgreichen Übernahme des Sprudelmarktes nun den traditionsreichen deutschen Biermarkt.

Wiesn-Feeling für zu Hause mit dem „Pils zum Selbersprudeln“

Mit SodaStream in die Oktoberfest-Verlängerung! Während in München das Klirren der Maßkrüge verstummt, genießen viele Bierliebhaber ihr kühles Blondes weiterhin ganz entspannt zu Hause. Wer dabei keine Lust auf lästiges Kistenschleppen oder Dosenpfand hat, greift diesen Herbst auf „Blondie“ zurück. Mit dem Do-it-yourself-Bier hat der Wassersprudlerhersteller SodaStream mit Sitz in Bad Soden (Hessen) ein „Pils zum Selbersprudeln“ auf den Markt gebracht, das den traditionsreichen deutschen Biermarkt kräftig aufmischt.

Ferdinand Barckhahn, Geschäftsführer SodaStream Deutschland/Österreich: „Unser Plan, nach dem Wasser- nun auch den Biermarkt zu revolutionieren, ist schon längst keine Zukunftsmusik mehr. Blondie wird von den Verbrauchern sehr gut angenommen und wir bekommen viel positive Resonanz auf unser Produkt. Die Nachfrage nach dem ‚Pils zum Selbersprudeln’ ist so groß, dass es im Onlineshop nach kurzer Zeit ausverkauft und sechs Wochen lang nicht verfügbar war. Nach anfänglichen Lieferengpässen kann Blondie nun aber wieder ausgeliefert werden. Mit unserem Ziel, innerhalb der nächsten vier bis fünf Jahre etwa fünf Prozent Marktanteil am Bier-In-Home-Segment in Deutschland zu erreichen, liegen wir also gut auf Kurs. Und für alle, die das Oktoberfest jetzt schon vermissen – dank Blondie geht die Wiesn ganz einfach zu Hause weiter und es darf gesprudelt werden, bis die Maß voll ist!“

Große Nachfrage und positive Resonanz


Mit 400 Millionen Litern pro Jahr ist SodaStream mittlerweile die erfolgreichste Wassermarke im In-Home-Segment in Deutschland. Und auch mit „Blondie“ erobert das Unternehmen nach der erfolgreichen Übernahme des Sprudelmarktes nun den traditionsreichen deutschen Biermarkt. „Mit Blondie haben wir im deutschen Biermarkt unsere Duftmarke gesetzt und diesen ordentlich aufgerüttelt. Was viele nicht für möglich hielten, haben wir einmal mehr in die Tat umgesetzt: Bier muss nicht in schweren Kisten geschleppt werden, sondern kann ganz leicht im eigenen Sprudler zu Hause gemacht werden. Wir haben dem Verbraucher gezeigt, dass man Geschmack und Stärke seines Biers sehr wohl selbst bestimmen kann, und das ganz ohne Schleppen“, so Ferdinand Barckhahn weiter.

Das Bier für jedermann


Das 1-Liter-Bierkonzentrat (3,99 Euro), das bei Standardmischung mit gesprudeltem Wasser 4,5 Prozent Volumen-Alkohol hat, überzeugt Biergenießer genauso wie Freunden des individuellen Trinkgenusses. Die Geschenkbox mit 1-Liter-Bierkonzentrat und zwei 0,2-Liter-Gläsern mit Blondie-Branding (9,99 Euro) und die Beer-Bar mit Wassersprudler und 1-Liter-Bierkonzentrat (49,90 Euro) lässt Konsumentenherzen höherschlagen und ermöglicht auch Kunden, die noch keinen Sprudler besitzen, sich kostengünstig ihr eigenes Bier zu sprudeln. Für die Zukunft erwägt SodaStream nun sogar das Angebot weiterer Sorten neben Pils.
 
Pilsner Urquell beim Bar Convent Berlin
Montag, 17. Oktober 2016
Quelle: Pilsner Urquell / bernhardcomms

Wie vielseitig der Geschmack von Pilsner Urquell ist, ließ sich am 11. und 12. Oktober 2016 auf dem Bar
Pilsner Urquell beim Bar Convent Berlin
Pilsner Urquell beim Bar Convent Berlin
Convent Berlin in Halle 3, Stand C09 entdecken. Der Stand in diesem Jahr ist ein wahrer Eye-Catcher: Am Pilsner Urquell Retro-Truck, der den ganzen Sommer in Berlin auf Food-Veranstaltungen, Wochenmärkten und Events unterwegs war, wird unpasteurisiertes, unfiltriertes Pilsner Urquell gezapft, das es sonst nur in der Pilsner Urquell Brauerei zu genießen gibt. Doch nicht nur das ist eine Besonderheit, sondern auch die Art und Weise, wie das Bier gezapft wird, sorgt für Abwechslung. Je nach Zapfstil – Hladinka, Šnyt und Mliko – stehen unterschiedlich ausgeprägte Aromen im Vordergrund. So ist Pilsner Urquell der perfekte Begleiter zu unterschiedlichen Speisen.

Wer Pilsner Urquell als Hladinka gezapft bekommt, erhält ein Bier, das perfekt zu einem klassischen Hauptgang passt. Zuerst wird eine ca. 3,5 cm breite Schaumkrone gezapft und dann das Bier unter den Schaum. Beim Hladinka stehen die feinherben Hopfennoten im Fokus und harmonieren bestens mit den Aromen von Fleisch und Fisch.
 
Beim Zapfstil Mliko verrät das tschechische Wort bereits das Aussehen dieses Biers – Mliko heißt Milch. Beim ersten Mliko nur ein Glas mit Bierschaum serviert zu bekommen führt sicher zunächst zu Verwunderung. Was zuerst sehr ungewöhnlich erscheint, stellt sich jedoch bereits beim ersten Schluck als hervorragender Begleiter zu Süßspeisen heraus. Durch das schaumige Zapfen wird die herbe Hopfennote unterdrückt und die süßlichen Karamellaromen von Pilsner Urquell stehen im Vordergrund. Mliko ist ein sehr harmonischer Partner zu Vanilleeis, Apfelstrudel und anderen Süßspeisen.
 
Šnyt ist die perfekte Kombination der beiden anderen Zapfstile und zeichnet sich durch eine besondere Frische aus. Auch hier wird erst Schaum und dann das Bier darunter gezapft, allerdings je zur Hälfte Bier und Schaum. Beim Šnyt entfalten sich besonders die malzigen Aromen, da durch die Schaumkrone getrunken wird. So kommen die Getreidearomen intensiv zur Geltung, während die feinbitteren Hopfennoten im Hintergrund bleiben.
 
Ein absolutes Muss ist, dass Pilsner Urquell stets in ein gut gekühltes, feuchtes Glas gezapft wird. Da Glas
Pilsner Urquell beim Bar Convent Berlin
Pilsner Urquell beim Bar Convent Berlin
keine glatte Struktur hat, wird durch die Feuchtigkeit gewährleistet, dass der Bierschaum schön fest ist und nicht zusammensackt. In einem befeuchteten Glas hält der Schaum ca. 10 Minuten, genauso lange wie ein Tscheche braucht, um ein Bier zu trinken.
 
Besucher des Bar Convent können die sensorischen Unterschiede von Pilsner Urquell, die je nach Zapfart variieren, im Rahmen der Demo-Slots entdecken. Am 11. Oktober um 15.45 Uhr luden Brand Ambassador Christian Jorde und der Bierexperte Peter Eichhorn zur Demo Bar B ein. Sie präsentieren die Zapfstile zu unterschiedlichen Speisen und gehen dabei auf die Sensorik von Pilsner Urquell in Kombination mit Essen ein. Neben dem „klassischen“ Fassbier wird unpasteurisiertes, unfiltriertes Pilsner Urquell aus dem Holzfass verkostet. Außerdem berichten sie Wissenswertes über das Brauverfahren, über Bier im Allgemeinen, aber auch Anekdoten aus der über 170jährigen Geschichte der Brau- und Handwerkskunst bei Pilsner Urquell kommen nicht zu kurz.
 
Ethno-Marketing bei Bier im Trend
Samstag, 15. Oktober 2016
Quelle: SABMiller

Den ethnischen Ansatz hat Tyskie auch in der Lehnwörter-Kampagne aufgegriffen. Tyskie spricht polnische Bierfreunde auch abseits der Heimat an

Haribo Halal Gummibärchen – ohne Schweinegelantine; die Bankamiz – ein Service der Deutschen Bank, speziell für türkische Kunden; die Kampagne „Volkswagen spricht türkisch“ von VW: drei Beispiele für zielgerichtetes Marketing für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Ethno-Marketing heißt diese Strategie, mit der auch die polnische Biermarke Tyskie Erfolg hat.

Ethno-Marketing richtet sich an Zielgruppen, die als ethnisch andersartig im Vergleich zur Mehrheitsbevölkerung eines Staates betrachtet werden. Klassische Beispiele sind Afroamerikaner und Hispanics in den USA oder die türkisch-stämmige Bevölkerung in Deutschland. Für Tyskie stehen die etwa zwei Millionen in Deutschland lebenden Polen im Fokus – eine Gruppe, die als sehr gut integriert und gleichzeitig als sehr traditionsbewusst und heimatverbunden gilt. Für diese Zielgruppe stellt das Unternehmen in seinen Marketingaktionen die typisch polnischen Traditionen in den Mittelpunkt: ausgelassene Feierkultur, landestypische Bräuche, typische Feiertage, Speisen und Getränke aus der Heimat – und bei allem natürlich die Landesfarben weiß-rot. „Kampagnen, die die kulturellen und sprachlichen Besonderheiten thematisieren, schaffen eine besondere emotionale Bindung“, sagt Raúl Alarcón, Manager Tyskie Deutschland.

Ein Event, auf dem all das idealtypisch umgesetzt wird, ist das Tyskie-Sommerfest. Seit 2010 findet diese Open-Air Veranstaltung jährlich in wechselnden Städten Nordrhein-Westfalens statt – denn hier lebt die größte polnische Community in Deutschland. Ob in Dortmund, Leverkusen, Gelsenkirchen oder Köln (einmal sogar im hessischen Wiesbaden): Jedes Jahr strömen mehrere tausend Gäste zu den Sommerfesten, aus ganz Deutschland, teilweise sogar aus Polen reisen sie an, um mit der ganzen Familie zu feiern und Spaß an der polnischen Live-Musik sowie dem derben Humor von Comedian Marek Fis zu haben. „Auf die Sommerfeste freuen sich viele Polen das ganze Jahr über, für die ist das, wie nach Hause zu kommen“, so Alarcón.

Die Ansprache der in Deutschland lebenden Community gelang Tyskie besonders gut mit der so genannten Lehnwörter-Kampagne. Dabei werden polnische Worte verwendet, die ihren Ursprung im Deutschen haben und so in beiden Sprachen verständlich sind. Aus Tyskie Pils wurde so ein „szykes“ Produkt, dargeboten in der 0,5-Liter-„Flaszka“. Ein Produkt, so hieß es nicht ohne Augenzwinkern, das ganz ohne „Szwindel“ zum echten „Majstersztyk“ geriet und aus der Feier eine „Fajer“ macht. Ob auf Plakaten, im Merchandising oder in Promotion-Aktionen: Die Marke spielt mit den Sprachimporten und macht sich deren positive Wirkung zunutze. „Die Sprache wird als Bindeglied zwischen den Nachbarnationen wahrgenommen, und unser Produkt ist in gewisser Weise der Ermöglicher“, freut sich Raúl Alarcón.

Die Kampagne machte den Verantwortlichen und auch den Konsumenten so viel Freude, dass seitdem immer wieder mal mit den Lehnwörtern gespielt wird. Erst unlängst, zur EM 2016 in Frankreich wurde der Korrespondent Michal für das Tyskie-TV „mit Ekstraklasa“ nach Frankreich geschickt. Seine Beiträge sind in den sozialen Medien der Renner, allein auf Facebook bekunden rund 140.000 Fans ihre Sympathie. Auch die EM-Aktion im Handel stand ganz im Tyskie „Look and Feel“ weiß & rot: Tyskie verschenkte eine polnische Nationalfahne als Kastenzugabe. „Beim Ethno-Marketing ist es wichtig, dass die Strategien an die kulturspezifischen Besonderheiten angepasst sind“, sagt die Expertin für Ethno-Marketing, Nagihan Öztürk. „Mit Fußball und Bier haben wir zwei der wichtigsten kulturspezifischen Besonderheiten dauerhaft besetzt“, schmunzelt Manager Alarcón von Tyskie.

Wie Haribo, die Deutsche Bank oder VW adressiert sich auch Tyskie mit seiner Strategie an eine bestimmte ethnische Zielgruppe. Die Strategie spricht an, denn seit der Übernahme der Marke im Jahr 2007 konnte Tyskie einen starken Zuwachs auf dem deutschen Markt verzeichnen. Unter den Importbieren entwickelt sich das Pils aus Polen sehr gut: Im Handel liegt es aktuell auf Platz vier in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen ist Tyskie sogar die Nummer eins.
 
Warum die Brauer in diesen Tagen den Jahreswechsel feiern
Freitag, 7. Oktober 2016
Quelle: Baden-Württembergischer Brauerbund e.V.

Am 30. September endete nach altem Brauch das Brauwirtschaftsjahr. Einige baden-württembergische Brauereien arbeiten noch heute nach ihm und schließen ihr Geschäftsjahr nicht wie üblich zum 31. Dezember, sondern zum 30. September ab. Aus diesem Grund feiern Brauer und Wirte in diesen Tagen wieder das Brausilvester.

Der Ursprung des Braujahres und die damit verbundene Abweichung zu unserem heute verwendeten Kalenderjahr stammt bereits aus dem Mittelalter. Vor vielen einhundert Jahren bedeuteten die warmen Sommermonate für die Brauer etwas, das heute unbegreiflich wäre: ein Herstellungsverbot für Bier. „Als es noch keine Geräte zur Kühlung gab, durfte ausschließlich in den kalten Monaten des Jahres, von Michaeli, also vom 29. September bis Georgi am 23. April, gebraut werden“, erklärt der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes, Hans-Walter Janitz. Im restlichen Jahr hätten die hohen Temperaturen dem wärmeempfindlichen Bier zu stark zugesetzt. „Damit die Brauer ihren goldenen Hopfentrunk auch im Sommer anbieten konnten, wurden die letzten Biere mit einer höheren Stammwürze- und höherem Alkoholgehalt eingebraut. So hielten sie länger und stellten die Bierversorgung für die warmen Monate sicher“, so Janitz. Im Oktober konnte dann, dank den frisch geernteten Rohstoffen Hopfen und Malz, wieder mit dem Bierbrauen begonnen werden.

Das sommerliche Brauverbot wurde im 19. Jahrhundert mit der Erfindung der Kältemaschine und die damit funktionierende Kühlung der Biere aufgehoben. Was jedoch als Andenken an die vergangene Zeit geblieben ist, sind die Feierlichkeiten zum Start in das neue Braujahr. Das Brausilvester hat sich im Lauf der Jahrhunderte zum liebgewonnen Erntedank-Brauchtum entwickelt. Zudem möchten die Brauer den Bierfreunden heute mit dem bierigen Freudenfest die Naturnähe und Naturabhängigkeit des Produktes von den Rohstoffen bewusst machen.

Übrigens: Die größte Brausilvester-Veranstaltung im Ländle ist, wenn man so will, das Cannstatter Volksfest. Sieben Bierzelte und mehr als 330 Betriebe locken in diesem Jahr vom 23. September bis zum 9. Oktober wieder rund vier Millionen Besucher auf den Cannstatter Wasen.
 
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