Aktuelles aus der Welt des Bieres und der Biersekte

Krombacher Brauerei und Iserlohn Roosters verlängern Sponsorenvertrag bis 2027
Freitag, 11. August 2017
Quelle: Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG
 
Das ist ein starkes Statement aus der Region für die Region! Die Krombacher Brauerei und die Iserlohn Roosters bleiben auch in Zukunft starke Partner. Beide Seiten verständigten sich vorzeitig auf eine Verlängerung des gemeinsamen Vertrages bis ins Jahr 2027.

Die Krombacher Brauerei bleibt exklusiver Bier-Partner des Teams vom Seilersee und setzt ihr werbliches Engagement bei den Sauerländern fort. Damit werden die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Eissporthalle am Seilersee auch zukünftig auf die Tore der Roosters mit einem frischen Krombacher anstoßen können. Beide Seiten unterzeichneten jetzt den gemeinsamen Vertrag bei einem Treffen in der Kabine des Clubs.

Wolfgang Brück, Geschäftsführender Gesellschafter der Iserlohn Roosters GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass wir als kleinerer, aber wirtschaftlich gesunder Eishockey-Erstligist eine Spitzenmarke im Sportsponsoring wie Krombacher von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen konnten. Die jetzt vereinbarte langjährige Partnerschaft ist aus unserer Sicht nicht nur wirtschaftlich werthaltig, sondern gibt uns für die Zukunft ein großes Maß an Planungssicherheit, um unseren Sport in der Region weiter realisieren zu können. Er zeigt aber auch den Stellenwert, den sich die Marke Iserlohn Roosters auch als Kommunikationsplattform in der Region und weit darüber hinaus erarbeitet hat.“ Mit der Unterstützung der Iserlohn Roosters setzt die Krombacher Brauerei auch ein bedeutendes Zeichen für die gesamte eishockeybegeisterte Region.

„Es freut uns sehr, dass Krombacher und die Iserlohn Roosters weitere zehn Jahre verbunden bleiben“, kommentiert Lennart Pfeiffer, Leiter Sponsoring der Vermarktungsagentur DMS, die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit. „Die Eishockey-Begeisterung in Iserlohn ist einmalig. Der Verein hat eine enorme Anziehungskraft und das über die Region hinaus. Die Roosters stehen für begeisterte Fans, große Emotionen und erstklassigen Eishockey-Sport – genau hier will Krombacher sein und sich als starker und verlässlicher Partner präsentieren.“
 
Bier Blogger sind sich einig - Regionalität zählt
Mittwoch, 9. August 2017
Quelle: mer / Die freien Brauer

Als Meinungsmacher und Vertraute im Netz repräsentieren Food- und Genussblogger Tausende Follower. Sie sind Ansprechpartner, Vorbilder und Tonangeber und am Puls der Zeit, wenn es um Essen und Trinken geht. Der Werteverbund Die Freien Brauer wollte es von ihnen genau wissen und hat eine Umfrage gestartet – mit spannenden Ergebnissen. 76 Food- und Genussblogger aus Deutschland und Österreich wurden in einer Online-Umfrage im Mai 2017 zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. Die Antworten zeigen eindeutig, dass Herkunft, Regionalität und Frische der Produkte bei den befragten Bloggern wichtige Kriterien für einen Kauf sind. Auffällig, aber nicht verwunderlich, ist auch der Punkt, dass hauptsächlich bei Obst, Gemüse und Fleisch auf Regionalität geachtet wird. Doch auch Bier taucht unter den Antworten auf. Eine Chance für den Werteverbund der Freien Brauer.

Immer mehr Menschen legen Wert auf heimische Lebensmittel und Produkte aus der Region. Das mag verschiedene Gründe haben, doch dieser Aspekt beeinflusst das Kaufverhalten nachhaltig. „Konsumenten genießen bewusster und besinnen sich auf individuelle Spezialitäten zurück. Außerdem wächst das Interesse, wo die Produkte herkommen und wer sie wie herstellt. Der Wunsch nach Transparenz wird größer“, erklärt Mareike Hasenbeck vom Blog Feiner Hopfen diese Entwicklung.

Welche Rolle Regionalität bei Lebensmitteln wirklich spielt, wollten Die Freien Brauer, ein Zusammenschluss von 40 führenden, unabhängigen Familienbrauereien, genau wissen und haben 76 Food- und Genussblogger in einer Online-Umfrage befragt. „Food- und Genussblogger haben einen Sinn für bewussten Genuss und ein Gespür für Trends. Mit der Umfrage wollten wir herausfinden, welche Bedeutung regionale Produkte für genussorientierte Menschen bei ihrem Einkauf haben. Die Ergebnisse lassen sich auf jedes Produkt ableiten, ob nun von einem regional orientierten Gemüsehändler oder einer mittelständischen Familienbrauerei“, erklärt Jürgen Keipp, Geschäftsführer Die Freien Brauer, die Hintergründe der Umfrage. Das Ergebnis der Bloggerumfrage, die im Mai 2017 durchgeführt wurde, spiegelt die Wertevorstellungen des Verbundes wider, die in den Sieben Werten niedergeschrieben sind. Vor allem die Werte Einzigartige Vielfalt, Gelebte Heimatverbundenheit und Höchste Qualität lassen sich in den Antworten der Umfrage wiederfinden. Warum ist Regionalität so bedeutend bei der Kaufentscheidung? „Weil immer mehr Menschen ein ausgeprägtes Klimabewusstsein entwickeln, Produzenten aus der Region besonders fördern möchten und regionale Produkte wieder zu schätzen lernen“, sagt Benita Kaffanke vom Blog My F(l)avourites aus Österreich. Diana Finetti-Keks vom Blog Küchenflug ist der Meinung, dass„Regionalität mittlerweile mehr als nur ein Trend ist. Der Käufer bekommt dadurch das Gefühl vermittelt, etwas Gutes für seine Region zu tun. Es geht meiner Meinung nach auch nicht mehr nur darum, dem Bauern dadurch zu helfen.“
Genussmenschen achten auf Herkunft, Regionalität und Frische

Man kennt sie, die Gemüsekisten, die viele Haushalte von Bauern aus der Umgebung beziehen. Dieses Kaufverhalten, also das Bevorzugen von Produkten aus der Region, dehnt sich mittlerweile auch auf die Supermärkte aus, und auch die befragten Blogger teilen dieses Verhalten. Die Blogger sind sich einig: Fast 67 Prozent der Befragten achten beim Einkauf von Lebensmitteln in erster Linie auf Regionalität, vor allem bei Obst und Gemüse, doch auch Fleisch und Milch sollten möglichst regional sein. Florian Buehler vom Blog Hopfenliebe erklärt sich die Wertigkeit von Regionalität durch die Beziehung zum Produzenten vor Ort: „Konsumenten wollen Verbundenheit, was Besonderes und eine direkte Verbindung zum Produzenten.“ Mehr als die Hälfte der befragten Blogger bevorzugt frische Lebensmittel, was mit der Regionalität oft einhergeht. „Kurze Wege bedeuten frische Ware, die Produkte sind schneller beim Kunden“, äußert sich Tobias Müller vom Blog Der Kuchenbäcker und weist ebenso darauf hin, dass die Umweltbilanz bezüglich des Transports besser ausfällt. Auch Herkunft und Transparenz sind für einen großen Teil der Befragten wichtig. Grund dafür kann durchaus sein, dass die Verbraucher leichter nachvollziehen können, wo die Produkte herkommen und unter welchen Bedingungen sie entstanden sind. „Man kennt den Produzenten vor Ort, und dadurch sind solche Produkte transparenter“, sagt Samuel Kargl vom österreichischen Blog Sam’s Kitchen. Das bestätigt auch Karina Groß vom Blog Karamba Karinas Welt: „Man unterstützt die Region und kurze Transportwege. Hersteller sind transparenter, bekannter und nachvollziehbarer. Man kauft gerne wieder das, was einem bekannt ist. Es gibt ein sichereres Gefühl.“

Entscheidungsbasis für Kooperationen und Blogbeiträge

Wie suchen die Blogger ihre Kooperationen aus, vorausgesetzt, die Produkte passen grundsätzlich zum Blog? Hier weichen die Antworten vom Kaufverhalten ab. Nur noch elf Prozent wählen nach der Frische der Lebensmittel aus. Mehr in den Vordergrund rutscht dafür die Nachhaltigkeit, und über die Hälfte der Befragten achtet auf die Herkunft. Auffällig ist, dass die Sympathie und die Glaubwürdigkeit einer Marke oder eines Produkts ausschlaggebend für eine Kooperation sind. Diese Aspekte decken die Familienbrauereien des Werteverbunds ab und verkörpern dies über ihre Werte Persönliche Verantwortung und Große Freiheit.
 
Zwei Auszeichnungen für die Oettinger Brauerei bei Monde Selection 2017
Montag, 7. August 2017
Quelle: Oettinger Brauerei GmbH

Zum dritten Mal in Folge erhielt das Oettinger Hefeweißbier (Dose 24 x 0,5 l) die Goldmedaille der „Monde Selection“.

Für die konstant hohe Qualität hat Dr. Karl Liebl, Geschäftsführer der Oettinger Brauerei, bei der Preisverleihung auf Malta auch die International High Quality Trophy entgegen nehmen dürfen. Damit würdigt die Jury die ununterbrochen hohen Standards, die durch drei Auszeichnungen in Folge zum Ausdruck kommen.

Internationaler Preis für höchste Qualitätsstandards
„Wir bei OETTINGER legen sehr hohen Wert auf Qualität und Sicherheit – weit über die branchenüblichen Standards hinaus“, sagte Dr. Liebl in Valetta. „Daher freuen wir uns, dass Monde Selection unser Engagement auch 2017 belohnt hat und nehmen die Auszeichnungen als Ansporn unser hohes Niveau zu halten.“

Mehr als 3.000 Produkte aus 89 Ländern wurden von „Monde Selection“ auf Herz und Nieren getestet. „Für unsere Bewertung überprüfen wir die Inhaltsstoffe, die Etikettierung, die Verpackung, die ehrliche und transparente Kommunikation gegenüber den Kunden genauso wie Innovationen“, sagte Patrick de Halleux, Vorsitzender von „Monde Selection“ auf Malta. Für die Vergabe der Auszeichnungen spielen neben der Produktqualität und -sicherheit auch Faktoren wie Geschmack und Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle.
 
Störtebeker Braumanufaktur erhält 10. Bundesehrenpreis in Folge
Freitag, 4. August 2017
Quelle: Störtebeker Braumanufaktur GmbH

10 Jahre ausgezeichnete Qualität: Die Störtebeker Braumanufaktur hat 2017 erneut den Bundesehrenpreis für Bier des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gewonnen. Damit ist die Manufaktur aus Stralsund seit Einführung des Preises die erfolgreichste Brauerei Norddeutschlands.

„Ein Jubiläum, über das wir uns außerordentlich freuen – schließlich ist der Bundesehrenpreis die höchste Auszeichnung der deutschen Brauwirtschaft“, so Inhaber Jürgen Nordmann. Insgesamt wurden 2017 nur zwölf von etwa 180 Brauereien geehrt; davon elf aus Mittel- oder Süddeutschland. „Der 10. Bundesehrenpreis in Folge zeigt, dass auch im Norden Biere bester Qualität gebraut werden“, so Nordmann weiter.

Bei der jährlichen DLG-Prüfung, bei der die eingereichten Biere umfangreichen Labor- und Sensoriktest unterzogen werden, erhielten die Störtebeker Brauspezialitäten Bestnoten. So gab es Gold für Keller-Bier 1402, Schwarz-Bier, Stark-Bier, Roggen-Weizen sowie Bernstein- Weizen. Sie überzeugten die Tester in Aussehen, Geruch und Geschmack – und nicht nur im Labor. „Die mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichneten Brauereien gehören zur Qualitätselite. Sie dürfen sich deshalb zu Recht zu den Qualitätsbotschaftern des deutschen Bieres zählen“, hob Bundesminister Christian Schmidt die ausgezeichneten Unternehmen hervor.

Die Siegerehrung fand im Rahmen des „Deutschen Brauerabends“ in Berlin statt. Störtebeker Betriebsleiter Arnd-Henning Böttrich nahm den Preis vom Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt und DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer entgegen. Zum Jubiläum erhielt die Braumanufaktur zusätzlich einen extra angefertigten Verkostungspokal der DLG.

Hintergrund Bundesehrenpreis

Der Bundesehrenpreis ist die höchste Auszeichnung der deutschen Brauwirtschaft und wurde 2017 zum 10. Mal verliehen. Ausgezeichnet werden hierbei die Brauereien, die bei der DLG-Qualitätsprüfung für Bier die besten Gesamtergebnisse erzielen konnten. In diesem Jahr nahmen etwa 180 Brauereien mit rund 1000 Bieren aus dem ganzen Land an der Prüfung teil. Davon ehrte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 12 Brauereien mit dem Bundesehrenpreis.

Hintergrund Störtebeker Braumanufaktur

Mit über 800 Jahren Brautradition in der Hansestadt Stralsund hat sich die Störtebeker Braumanufaktur dem handwerklichen Brauen eigenständiger Brauspezialitäten in großer Sortenvielfalt verschrieben – ein Unterschied, den man sehen, riechen und schmecken kann. Insgesamt 17 verschiedene Brauspezialitäten sowie saisonale Kreationen umfasst das derzeitige Sortiment. Ganz neu sind die Störtebeker Eisbock-Biere. Hierfür werden Biere entsprechend ihrer Rezeptur eingebraut und bei tiefen Temperaturen eingefroren, um die Aromen zu konzentrieren.

Diese mit Liebe und Sorgfalt gebrauten Spezialitäten finden breite internationale Anerkennung – auch bei den großen Bierwettbewerben der Welt: So sind zwei der Störtebeker Brauspezialitäten – das Keller-Bier 1402 und das Roggen-Weizen – in den vergangenen Jahren zu Weltmeistern gekürt worden. Daneben gab es Auszeichnungen beim European Beer Star und von der Deutschen Lebensmittelgesellschaft (DLG). Bei täglichen Brauereiführungen durchs Brauquartier oder Veranstaltungen wie den Biersommelier-Abenden kann man die Welt der Störtebeker Braukunst direkt in Stralsund für sich entdecken.
 
Düsseldorfer Traditionsbrauerei Füchschen präsentiert das erste Pils
Mittwoch, 2. August 2017
Quelle: Brauerei im Füchschen

Füchschen – Alt genug für etwas Neues: Die Hausbrauerei stellt ab sofort auch Pils her. „Heute ist unser Gluckstag“, lüftet Peter König, Inhaber des Füchschens, das Geheimnis um das neue Füchschen Pils. Damit feiert das Düsseldorfer Traditionsunternehmen, das für seine kreativen Ideen und neuen Impulse weit über die Grenzen der Stadt bekannt ist, eine sensationelle Premiere. Das Füchschen ist die erste und einzige Brauerei in Düsseldorf, die neben obergärigem Altbier ab sofort auch untergäriges Pils herstellt.

König präsentiert das neue Bier erstmalig während eines exklusiven, sogenannten bierituellen Events, zu dem er mit einem aufschlussreichen Hell-Seherin-Motiv in das Grillfachgeschäft in Düsseldorf-Heerdt eingeladen hat, und erklärt die Hintergründe: Durch aufwendige Modernisierungsmaßnahmen und Umbauten in den Gär- und Lagerkellern, die aufgrund des drastischen Produktionsanstiegs von 9.500 Hektoliter auf 36.000 Hektoliter Bier in den letzten 22 Jahren notwendig wurden, sind neue Kapazitäten gewonnen worden. Grund genug, um über die Erweiterung der Füchschen-Familie und einen zusätzlichen Bierstil nachzudenken. Von der Ergänzung eines untergärigen Bieres überzeugt, entwickelten die Braumeister, Frank Driewer und Michael Ruf, schließlich mit Erfolg die Rezeptur des Füchschen Pils’, das in traditionellen, offenen Gärbottichen bei einer Temperatur von 11° C vergoren wird. „Unser Event heute ist die Konsequenz der spontanen Reaktion von Peter König nach seinem ersten Probierschluck“, so Ruf. „Er war auf Anhieb von dem Pils begeistert!“

Wie auch bei allen anderen Produkten des Hauses, steht die Qualität an erster Stelle. So dauert die Hauptgärung mit etwa zwölf Tagen deutlich länger an als bei herkömmlichen Pilsener Bieren. Dieser klassische Vorgang unterstreicht den hohen Anspruch an das Füchschen Pils, das im Anschluss an die Hauptgärung vier bis fünf Wochen gelagert wird. Neben der Herstellung in offenen Gärbottichen profitiert das helle Bier außerdem von ausgewählten Aromahopfen. Daher hat das Füchschen Pils einen sehr angenehmen, leicht herben Geschmack, der das blumige Hopfenaroma vortrefflich zur Geltung bringt. Die Farbe des Bieres ist aufgrund verschiedener Spezialmalze tief golden. Damit unterscheidet es sich bewusst von herkömmlichen Pilsener Bieren. Auch die Stammwürze von 12,5° P und der Alkoholgehalt mit 5,2 % Vol. liegen etwas höher als bei Vergleichsbieren. Die perfekte Kombination aus Aroma, Farbe, Bittere und Stammwürze verleiht dem Füchschen Pils eine außergewöhnliche Intensität und einen unverwechselbaren Charakter.

„Unser Ziel war es, ein vollmundiges, spritziges und hopfenbetontes Bier zu brauen – das ist uns gelungen“, sagt Peter König. „Wir sind sehr glücklich, dass sich ab heute neben unserem leckeren Füchschen Alt unser köstliches Füchschen Pils in Düsseldorf und Umgebung tummeln wird“, freut sich der Chef, während er seinen Gästen zuprostet.
 
Veltins mit Grevensteiner Landbier weiter auf Wachstumskurs
Montag, 31. Juli 2017
Quelle: Brauerei C.& A. Veltins GmbH & Co. KG

Die Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, hat im ersten Halbjahr 2017 ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Der Ausstoß legte in den ersten sechs Monaten um 0,7% auf 1,489 Mio. hl zu. Während die Marke Veltins mit -0,1% stabil lag, konnte das Traditionsbier Grevensteiner mit +22,0% überdurchschnittlich stark am Spezialitätentrend partizipieren.

„Dieser Ausstoßimpuls ist deshalb so bemerkenswert, weil wir damit unser letztjähriges Wachstum nicht nur zementieren, sondern sogar ausbauen konnten“, bilanzierte Michael Huber, Generalbevollmächtigter der Brauerei C. & A. Veltins bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz. Erfreulich entwickelt sich auch das Exportgeschäft, in dem die sauerländischen Brauer seit 25 Jahren aktiv sind. Auch hier konnte ein schöner Zuwachs von 7% verzeichnet werden – 110.000 hl wurden allein im ersten Halbjahr jenseits der deutschen Grenzen vertrieben. „Wir sehen dort noch mehr Potenzial, weil wir in stabilen Ländern den kontinuierlichen Weg des Marktaufbaus gehen.“

Dr. Volker Kuhl: „Auf Vorjahresplus noch einmal draufgesattelt“
Nach einem eher schleppenden ersten Quartal sprang für die deutschen Brauereien – auch bedingt durch die späten Feiertage – das Frühlingsgeschäft erst im Mai an. Während der nationale Biermarkt bis Mai-Ende 935.000 hl Volumensverluste vermeldete, hatte die Brauerei C. & A. Veltins entgegen der Marktentwicklung bereits Kurs auf neues Wachstum genommen. „Die Rechnung ist aufgegangen – wir haben auf unser kräftiges Vorjahresplus noch einmal aufsatteln können“, sagte Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb der Brauerei C. & A. Veltins. So konnte sich die Marke Veltins um -0,1% solide im Markt platzieren, wobei Radler und Radler Alkoholfrei unter der Stamm-Marke insgesamt sogar +6,2% zulegten. „Die Marke Grevensteiner gilt bei den beliebten Bierspezialitäten unverändert als Zugpferd“, so Dr. Volker Kuhl. Man habe die Distribution in Handel und Gastronomie weiter ausbauen können, was die Markenkraft der Produkte unterstreiche. Grevensteiner Original läuft inzwischen in 3.520 Gastronomiebetrieben aus dem Hahn und ist in 12.320 Handelsoutlets ausnahmslos in der kultig-bauchigen Steinieflasche zu haben.

„Gerade im Segment der traditionsreichen Land- und Kellerbiere sehen wir erwartungsgemäß zahlreiche Nachahmer“, so der Veltins-Geschäftsführer. „Viele Brauer erliegen aber dem Trugschluss, dass ein Nachbrauen allein schon Erfolg verspricht. Tatsächlich ist erkennbar, dass bereits einige Spezialitäten ihren Zenit erreicht oder gar überschritten haben.“ Es gehe heute darum, dem Gast und Verbraucher eine Bierspezialität mit eigenständigem Geschmack und glaubwürdigem Spezialitätenprofil an die Hand zu geben. „Mit Grevensteiner können wir noch weiteres Potenzial im wachsenden Spezialitätensegment für uns nutzbar machen“, ist Dr. Volker Kuhl überzeugt.

Dosengeschäft mit Impulskraft, aber zu Lasten der PET-Flasche
Beim Fassbier büßte die Brauerei C. & A. Veltins angesichts der Halbjahreswitterung insgesamt -0,8% ein. Insgesamt fanden rd. 237.000 hl Pils und Landbier den direkten Weg vom Hahn ins Glas. Dass der nationale Dosenmarkt Deutschlands Brauer neue Impulskraft signalisiere, liege vor allem an der gestiegenen Gebindepräferenz der Verbraucher, die für eine wachsende Angebotsbreite im Handel sorge. Nach den Worten von Dr. Volker Kuhl geht das Wachstum im Dosensegment im erheblichen Umfang zu Lasten der PET-Flasche, die mit Einführung der Zwangsbepfandung vor genau 15 Jahren ihre bei Bierkennern ungeliebte Geburtsstunde fand. Erfreulich hat sich im ersten Halbjahr der Ausstoß von V+ entwickelt, der mit 201.481 hl auf Vorjahresniveau liegt. Vor allem der Sorten-Newcomer V+Grapefruit erfreut sich nach der Markteinführung im März einer steigenden Nachfrage – die Sommerfrucht 2017 konnte auch innerhalb der Biermixrange punkten.

Brauerei C. & A. Veltins setzt auf fokussiertes Exportgeschäft
 
Mit einem soliden Tempo hat die Brauerei C. & A. Veltins in den ersten sechs Monaten ihr Exportgeschäft vorangetrieben, so dass dort ein Zuwachs von 7% zu Buche schlug. Die Brauerei setzt seit der Jahrtausendwende auf eine Strategie der forcierten Bearbeitung der Fokusmärkte Italien, Spanien, Niederlande, Großbritannien und USA. Obwohl sich die Verkaufspreise auf dem britischen Markt nach dem Brexit wechselkursbedingt um 15% erhöht haben, rechnet Dr. Volker Kuhl in Zukunft mit keinen signifikanten Veränderungen, zumal man sich aktuell bereits auf Vorjahresniveau bewege: „Wir können trotz Brexit weiterwachsen. In England möchte man angesichts des ausgeprägten Verbraucherwunsches nach Biervielfalt nicht auf reputationsreiche deutsche Bier verzichten – das unterstützt unser Marktbemühen in der Zusammenarbeit mit britischen Importeuren.“ Hingegen werden in den nächsten Jahren all die Brauer eines Besseren belehrt, die sich auf den chinesischen und asiatischen Markt gestürzt hätten. „Wir beobachten, wie rasant dort die Mengen und stärker noch die Erträge in den Keller gehen.“ Die Brauerei C. & A. Veltins hat sich wohlweislich nie dieses Wagnisses ausgesetzt.

Verlässliche Wachstumsperformance entgegen Wettbewerbsstatus
 
Der Verlauf des ersten Halbjahres habe nach den Worten des Generalbevollmächtigen Michael Huber bewiesen, dass sich die Brauerei C. & A. Veltins in ihrer verlässlichen Wachstumsperformance deutlich vom Wettbewerbsumfeld abgekoppelt habe. „Wir liegen gut im Wind, weil unsere Marken in Gastronomie und Handel eine hohe Wertschätzung genießen“, urteilt Michael Huber. Das Ohr nah am Kunden zu haben, um die Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen und innerhalb des Produktportfolios umzusetzen, habe sich seit der Jahrtausendwende zu einer großen Stärke der Privatbrauerei herauskristallisiert. Michael Huber wörtlich: „Braubetrieb, Marketing und Vertrieb sind kraft- und wirkungsvolle Anker, die auch im rauen Wind des deutschen Biermarktes für berechenbare Stabilität und nachhaltiges Wachstum sorgen.“

Ein klares Signal für die gewünschte Kontinuitätsphilosophie der Brauerei C. & A. Veltins sei auch die Verlängerung des zwei Jahrzehnte langen Sponsorings beim FC Schalke 04. „Unsere Partnerschaft ist eine sympathische Marken-Konstante, die wir gern um zehn Jahre verlängert haben – ein Miteinander, das auf Augenhöhe funktioniert und deshalb für beide Seiten Früchte trägt“, begründete Veltins-Generalbevollmächtigter Michael Huber die jüngst bis 2027 unterschriebenen Verträge beim königsblauen Kultclub. „Schalke ist bodenständig – wir sind es auch!“
 
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