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Erzählungen zum Bier

Von der göttlichen Gabe bis zum "biertrinkenden Roboter" findest du hier verschiedene Erzählungen. Auch wie aus Bier Brot wurde oder das Bockbier zu seinem Namen kam findest du in dieser Rubrik.

Zum Teil aus: Buch vom Bier ( Fredrik Faust , MOEWIG Verlag )




Eine göttliche Gabe
Die Göttin Sachmet wurde in Ägypten als Patronin der Heilkunst verehrt. Und da Bier nicht selten zu medizinischen Zwecken eingenommen wurde und Bestandteil vieler Heiltränke war, brachte man Sachmet regelmäßig Trankopfer. Drei Tage dauerten diese Opferfeiern, bei denen die Gläubigen nur ein einziges Ziel hatten: sich hemmungslos zu betrinken.
 
Wie Ebbe und Flut entstanden
Auch die germanische Götter waren dem Bier nicht abgeneigt: Loki, der Herr der Unterwelt, forderte einst sogar Donnergott Thor, der für seinen gewaltigen Durst bekannt war, zum Wetttrinken auf. Doch Thors Bierhorn wollte und wollte nicht leer werden: Loki hatte ihn reingelegt. Dieser hatte Thors Horn durch einen Schlauch mit dem Meer verbunden, das er vorher listigerweise mit Biergeschmack versah. Und obwohl es Thor nicht gelang, das Meer völlig auszusaufen, verursachte er mit seinen tiefen Schlucken Ebbe und Flut!
 
Martin Luther und das Bier aus Einbeck
Neben Braunschweig erwarb sich auch das niedersächsische Städtchen Einbeck einen legendären Ruf als Bierstadt. Das Einbecker Bier galt als sehr haltbar und war an vielen Fürstenhöfen beliebt, wo es och in genießbaren Zustand angeliefert werden konnte. Berühmt wurde es aber durch Martin Luther: Diesem wurde zum Trost vom Herzog von Braunschweig ein Fass "Einbecker" geschenkt, als er 1521 vor dem Reichstag in Worms zitiert worden war. Luther wurde dort nach seiner Exkommunizierung in die Reichsacht getan und war damit in den kaiserlichen Territorien vogelfrei.
 
Das Reinheitsgebot vom 23. April 1516-Auszüge
"Wie das Pier Summer un Winter auf dem Land sol geschenkt und prauen werden... (...) ... das füran allenthalben in unseren stetten märckthen un auf dem lannde zu kainem pier merer stückh dan allein gersten, hopfen un Wasser genommen un gepraucht solle werdn. (...)"
 
Wie das Bockbier zu seinem Namen kam
1614 warb das Münchener Hofbräuhaus den Einbecker Braumeister Elias Pichel nach Bayern ab. Er sollte in München ein ebenso starkes Bier brauen wie zuvor in Einbeck. Der bayrische Zungenschlag machte aus Einbeck schnell das "Oanbock", das später zu "Bock" verkürzt wurde.
 
Biervielfalt durch Kleinstaaterei
Der früheren Aufteilung Deutschlands in viele Kleinstaaten ist es zu verdanken, dass Deutschland heute zu den führenden Biernationen zählt. In kaum einem anderen Land gibt es so viele Brauereien, die eine ebenso reiche Palette an Biersorten anbieten. Der Grund: die unzähligen Zollschranken schützen bis zur Gründung des deutschen Bundes auch die kleinsten Brauereien. Außerdem verfügten die Bierzünfte in vielen Städten einen Bierzwang: Nur das Bier aus der nächstgelegenen Brauerei durfte getrunken werden. Erst um 1800 wurden die Brauereien in den freien Wettbewerb entlassen.
 
Bier aus Kaffee?
Braunmalz und geröstete Gerstenkörner schmecken und riechen erstaunlicherweise nach Kaffee. Und tatsächlich besteht Instant-Kaffee seit dem 2. Weltkrieg zu einem großen Teil aus Braunmalz. Damals waren echte Kaffeebohnen nur sehr schwer zu bekommen.
 
Das Gerstenkorn
Kohlenhydrate ( hauptsächlich Stärke ) 58-66%
Polysaccharide ( nicht stärkehaltig ) 10-14%
Fette 2,2-2,5%
Eiweiße 2,2-2,5%
Zuckerarten(Maltose, Glukose etc.) 1,6-2,5%
Gerbstoffe 0,1-0,3%
 
Aus Brot wird Bier
Die Bauernfrau backte ein Brot und stellte es zum Kühlen auf den Gartentisch. Als noch die Sonne schien, ging sie in die Stadt hinunter. Doch es fing zu regnen an und ihr Mann kam vom Feld und sah das vom Regen eingeweichte Brot. Somit war das flüssige Brot geboren und die Bauernfrau entwickelte rasch ein Getränk daraus.
 
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