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Biermarkt 2012 - Entwicklung spiegelt langfristigen Trend wider
Quelle: mer / Deutscher Brauer-Bund e.V.
 
(mer) Die Absatzentwicklung für Bier lag im letzten Jahr im langfristigen Trend. Schlechte Wetterperioden sind Hauptgrund für leichte Abwärtsbewegung des Marktes. Deutsche Brauer sehen eine Fortsetzung der positiven Entwicklung im Außenhandel und mit Bierspezialitäten.

„Der Gesamtbierabsatz im letzten Jahr ist gegenüber dem Vorjahr dem langfristigen Trend gefolgt und weist ein leichtes Minus von 1,8% gegen über dem Jahr 2011 aus“, der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Rechtsanwalt Peter Hahn, der dieses Jahresergebnis wie folgt kommentiert: „Hauptsächlich wegen des durchwachsenden Sommers lag der Bierabsatz unter dem des Vorjahres. Erfreulich ist, dass nicht in allen Bundesländern ein negatives Endergebnis verzeichnet werden muss.“ Die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern weisen positive bis stabile Werte auf.

Hahn erläutert, dass auch der Absatz alkoholfreien Bieres nicht in den aktuell vorliegenden Zahlen enthalten ist. Dieser werde sich wie in den Jahren zuvor überaus positiv auf die Branche auswirken.

Dennoch hätten sich alle Brauereien in Deutschland wieder gemeinsam den Herausforderungen der letzten Zeit stellen müssen. Sowohl der aus Sicht der Branche ruinöse Preiskrieg des Handels, bei dem Kunden mit Niedrigpreisaktionen in die Läden gelockt würden, als auch die steigenden Gesamtkosten in der Bierproduktion würden weiterhin die Branche und deren Marktauftritt belasten. So muss die Brauwirtschaft im Rahmen der Energieumlage derzeit jährlich 20 Mio. € zusätzlich aufwenden.

Hahn ergänzt: „Die Experten prognostizieren, dass auch die Rohstoffpreise wegen der weltweit steigenden Nachfrage weiter ansteigen werden. Gemeinsam mit höheren Löhnen und Energiekosten und weiterhin hohen Logistik- und Vertriebsausgaben sowie überfälligen Investitionen in Modernisierungsmaßnahmen werden dazu führen, dass einige Brauereien ihre Preispolitik überdenken müssen. Die Folge können Preisanstiege sein, um zumindest einen Teil der Gesamtkosten auszugleichen.

Leider können nicht alle Faktoren beeinflusst werden und schon gar nicht der, der ganz maßgeblich auf die Bierfreude der Menschen einwirkt: das Wetter. Jeder kann sich noch gut daran erinnern, dass der Sommer 2012 hier in Deutschland eigentlich keiner war. Die deutschen Brauer haben dies zusätzlich und ganz unmittelbar an den Absatzzahlen ablesen können“.

Hahn führt andererseits aus, dass die Entwicklung im Exportbereich in Länder außerhalb der EU gegenüber dem Inlandsmarkt erfreulich sei. „Das Exportplus in Drittländer liegt mit 4,6% wieder deutlich im positiven Bereich. Das zeigt, dass deutsches Bier auf den verschiedenen Kontinenten ein Exportschlager mit Potential ist. Die deutsche Braukunst und die „Marke“ Reinheitsgebot werden als Sinnbild für die erstklassige Qualität hochgeschätzt.“

Hahn sieht die Zukunft im Inland insgesamt angespannt, da die Herausforderungen für die Branche anhalten werden und der Bierkonsum soziodemographisch bedingt in den letzten drei Jahrzehnten durchschnittlich um bis zu zwei Prozent pro Jahr zurückging. Ungeachtet dessen sei und bleibe Deutschland eine Biernation mit einem europaweit sehr hohen Produktions- und Konsumniveau. 2013 halte sicherlich noch die eine oder andere Überraschung bereit und dies nicht nur im Hinblick auf das Wetter.
 
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