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Zweimal Gold für die Lahnsteiner Brauerei beim International Craft Bier Award
Mittwoch, 8. April 2015
Quelle: Lahnsteiner Brauerei GmbH & Co. KG
 
Wenn wir an Bier denken, dann denken wir an ein uraltes Kulturgetränk. Spontan stellt sich der Gedanke ein, dass es hier nicht viel Neues geben kann. Doch die Bierwelt dreht sich gerade weiter wie kaum eine andere. Sie hat dabei ein Atem beraubendes Tempo entwickelt und manchmal beschleicht selbst Insider der Eindruck, dass dies ein Schnellzug ist, bei dem der Konstrukteur den Einbau einer Bremse übersehen hat.

Die USA und ihre Craftbierbrauer haben eine Welle losgetreten, die sich weltweit zum Tsunami entwickelt hat. In allen Herren Ländern vermehren sich die Gasthaus-, Klein- und auch die Hobbybrauer fast so exponentiell wie sonst nur eine Population von Mikroorganismen. Ausgefallene Spezialmalze, Aromahopfen oder Hefen, ausgefeilte Reifungsverfahren in Holzfässern oder in der Tiefgefrierkammer, Starkbiere ungeahnter Stärke und mittelalterliche Kräuterbiere sind nur wenige Beispiele für die neue Kreativität der Bierbrauer. Und jedes dieser Beispiele entführt Sie in neue Geschmackswelten, oft weit weg von dem was wir uns bisher unter „einem Bier“ vorgestellt haben.

Und so verwundert es niemand, dass die Craftbiere mittlerweile mit dem „International Craft Bier Award“ auch ihren eigenen Wettbewerb haben. Rund 600 Biere in 32 Katego-rien gingen Anfang März in Bad Neustart ins Rennen um Medaillen. Genauso bunt wie die zu verkostenden Biere zeigte sich der Hintergrund der 50 Jurymitglieder, unter denen sich Bier- wie auch Weinsommeliers, Bierbotschafter, Brauer und Gastronomen genauso fanden wie Getränkehändler, Fachjournalisten und andere Experten. Sie entschieden, ob und welches Bier eine der begehrten Medaillen „Großes Gold“, „Gold“ oder „Silber“ erhielt. Viele der Juroren wie Conrad Seidl oder Dr. Michael Zepf verfügen bereits über einen bekannten Namen in der Szene oder gewannen bereits selbst Auszeichnungen wie etwa Sebastian Priller den begehrten Titel „Weltmeister der Biersommeliers“.

In diesem illustren Kreis war die Lahnsteiner Brauerei mehrfach vertreten. Zum einen in der Jury in der Person ihres Mitarbeiters Frank Michel, seines Zeichens zertifizierter Bierbotschafter IHK. Zum anderen in Form von zwei ihrer mittlerweile rund zehn Craftbiere. Was die Lahnsteiner Brauer erträumten wurde wahr: Beide Biere gewannen Gold!

In der Kategorie „Holzfassgereifte Biere“ zeichneten die Juroren den „Sandelholzbock“ aus. Dieser helle Bock reifte über Monate auf Sandelholz und entwickelte dabei ein einzigartiges Aroma. Dr. Markus Fohr, Inhaber der Lahnsteiner Brauerei und selbst Biersommelier, beschreibt seine Eindrücke so:

Der Duft erinnert an die holzigen und harzigen Noten des Waldes in den Tälern am Rhein. Ein wenig Rezenz und Säure gesellen sich dezent hinzu. Was die Nase entdeckt hat offenbart sich harmonisch auch auf der Zunge. Malzsüße, Vollmundigkeit und sanfte Bittere fügen sich zu einem runden Ganzen zusammen. Insbesondere die harzigen, leicht säuerlichen und bitteren Eindrücke bleiben dem Gaumen lange erhalten.

Positive Folge des Erfolgs: Nach wenigen Tagen war der Sandelholzbock vergriffen. Eine neue Edition befindet sich gerade in der Reife und wird im Lauf des Monats Mai 2015 abgefüllt. Und bis dahin bietet die Lahnsteiner Brauerei mit „Bourbator“ und „Martinator Cognac“ zwei weitere holzfassgereifte Biere zum Genuß an.

Neben dem Sandelholzbock erhielt das Grutbier eine Goldmedaille in der Kategorie „Experimental Style“. Das Experiment hatten im Grunde die Rheinländer des Mittelalters gebraut. In Ermangelung von Hopfen würzten diese ihre Biere mit heimischen Kräutern, der Grut. Eine Rezeptur die die Lahnsteiner Brauerei nun mit neuem Leben erfüllte. Hier das Urteil der Brauerei selbst:

Das Auge des Gourmets verliert sich sogleich in der feinen, gleichmäßigen Trübung des Grutbiers und in seiner kräftigen, goldgelben Farbe, garniert mit leicht kräutergrünen und orangenen Nuancen. Cremiger, feinporiger Schaum thront fast wie frisch gefallener Neuschnee auf dem Glas. Frischer und kräutriger Duft von Wald und Wiese empfängt die Nase. Dieser setzt sich im Trunk dieses sanft prickelnden Bieres nahtlos fort. Harmonisch breiten sich die Kräuter im Gaumen aus ohne ihre individuelle Natur preiszugeben. Im Abtrunk spricht eine dezente Bittere die Geschmacksknospen aufs Neue an. Ein Bier, dessen Aroma sich lange auf der Zunge hält und genauso sanft wie angenehm abklingt.

Beide Biere sind neben vielen anderen Craftbieren und bierigen Delikatessen direkt bei der Brauerei oder Online unter www.lahnsteiner-delikatessen.de erhältlich. Interessierte Groß- und Einzelhändler sowie Gastronomiebetriebe bittet die Brauerei um direkte Kontaktaufnahme.
 
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