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Rückblick auf das 43. Lahnsteiner Bierseminar
Sonntag, 4. Oktober 2015
Quelle: Lahnsteiner Brauerei

Der Sommer geht kalendarisch in seine letzten Tage und Wochen – so lieferte dieses 43. Bierseminar den Anlass ihn mit einigen „Sommerbieren“ zu entlassen. Im Sommer wie zu jeder anderen Jahreszeit dient ein hopfenbetontes Pils gerne als „Appetizer“ – in diesem Fall das Pils der Brauerei Camba Bavaria. Letztere ist dem Stammtisch des Lahnsteiner Bierseminars als Partner der Lahnsteiner Brauerei gut bekannt.

Dieses galt bis zu diesem 10. September noch nicht für das Camba Christopher Ale. Nach deutschem Recht gilt dieses als obergäriges Biermischgetränk – entstanden ist es aus der Tradition belgischer Witbiere. Dem Vorbild wird die sehr helle Strohfarbe ebenso gerecht wie der Duft nach Zitrus und Orangenschale mit getreidigen Weizennoten und subtilem Korianderton. Intensive Fruchtaromen nach Apfel und Birne mit deutlichen Zitrusnoten gesellen sich genauso hinzu wie ein dezentes Hopfenaroma. Mit einem Alkoholgehalt von 5,2 % Vol.-% trinkt sich Christopher Ale „sommerleicht“.

Den Start in den nahenden Herbst erleichtert das Camba Amber Ale – zu Deutsch „bern-steinfarbenes Obergäriges“ – und das mit 7,2 Vol.-% in Starkbierqualität. Die Nase hält was die Augen versprechen, sie taucht ein in den Duft reifer Kirschen, Waldbeeren und Zwetschgen mit zartem Honig-Karamellton. Im Trunk dringt sogleich eine vollmundige, karamellige Süße durch, gefolgt von  fruchtigen Waldbeer- und Kirscharomen. Im zweiten Trunk verschafft sich leichte Hopfenbittere gepaart mit fruchtiger Süße von Apfel-Zimt-Noten Aufmerksamkeit.

Nach zwei deutschen Ales darf es nun auch mal ein belgisches sein, dies aus der traditi-onsreichen Brauerei Palm mit Namen „Special Belge Ale“ bei 5,4 Vol.-%. Die Tradition der Brauerei Palm geht zurück bis ins Jahr 1597. Im Gegensatz zu vielen größeren belgischen Brauereien ist Palm nach wie vor unabhängig.
Belgisches Ale ist in seinem Malz- und Hefecharakter aromatischer und würziger als ein klassisches Pale Ale, bei dem eher die Hopfennote dominiert. Ein Bier wie geschaffen für den Alltag. Der 2007 verstorbene Bierpapst Michael Jackson schrieb einst, es sei das einzige Bier, das schon zum Frühstück getrunken werden kann.
Palm Special Belge Ale besticht durch seine dunkle altgoldene Farbe mit kupfernen Reflexen. Die Schaumbildung setzt kräftig ein und hält sich lange. Hefige Noten steigen in die Nase, gefolgt von Getreide, Malz und Sauerteig, sowie einer milden Karamellnote begleitet von einer zarten Quittenfrucht. Dieses Ale tritt im Mund milde auf, aber auch in-tensiv und ausdrucksstark. Es zeigt eine sehr gute Struktur, angeführt von einer hefigen Linie, die auch den ausgedehnten Nachhall anstimmt. Dabei schmeckt es süffig und im positiven Sinn gefällig.

Eine weitere befreundete Brauerei der Lahnsteiner ist die neue Wiener Gypsy-Brewery BrewAge. Auch BrewAge braut Ales, doch dazu später mehr. Zunächst zur „Malzstrasse“, einem Bier nach Art des Wiener Lager. Dieses Bier versteht sich als eine Ode an das Malz - Genuss wie von einem anderen Stern: Die Malzstraße eben.
Schon beim ersten Blick fällt die tiefgoldene, leicht rötliche Farbe des Bieres auf und stellt klar: Die Malzstraße ist kein 08/15 Massenbier. Hauptakteur ist das Wiener Malz. Diese Malzsorte erzeugt einen komplexen aber angenehmen Körper mit Noten nach Biskuit. Die dezente Hopfenbittere sorgt für Balance und Erfrischung. Und weil sie bei BrewAge der Meinung sind, dass eine elegante Hopfenblume dem Bier die Krone auf-setzt, haben sie es mit feinstem Aromahopfen aus der Halltertau veredelt.

Hopfen ist auch das zentrale Thema beim India Pale Ale aus dem Hause BrewAge mit dem verheißungsvollen Namen „Affenkönig“. Bei der veritablen Stärke von 8,2 Vol.-% sollte man in der Tat noble Bescheidenheit an den Tag legen, sonst macht man sich zum Affen!

Der große Bruder des „Hopfenauflaufs“ kommt als Imperial IPA mit einer royalen Hopfenintensität daher. Grapefruit, Maracuja und Zitrusnoten sind unverkennbar – wie sie Affen eben aus ihrer natürlichen Umgebung gewohnt sind.

Der Malzkörper balanciert die Hopfenbittere, welche einen fruchtig-herben Abgang bereitet und Lust auf mehr macht.

Die Rolle des vorletzten und des letzten Bieres des Abends zugleich übernahm der Camba Weizenbock. Während das Weizen besser in den Sommer passt schmiegt sich das Thema Bock eher dem Herbst an. Im Winter wird es dann eisig und so beschloss Dr. Markus Fohr im Vorfeld des Abends eine Charge Camba Weizenbock zum Weizen-Eisbock einzufrieren. Aus der Essenz des Bieres tröpfelte genüsslich und live vor den Augen der Besucher der Eisbock. So bot sich auch Gelegenheit Weizenbock zum Weizen-Eisbock nebeneinander zu verkosten und zu erleben, dass der Prozess des Ausfrierens in der Tat die Aromen des Bieres intensiviert und dieses so zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lässt.

Das Finale lieferte die zweite Edition des Lahnsteiner Bier-Single-Malt-Whisky Ceridwen. Ähnlich wie die erste Edition 2013 umfasste diese zweite Edition rund 530 Flaschen je 500 ml. Die Würze dazu braute die Lahnsteiner Brauerei im Frühjahr 2012. Nach der Vergärung und der Destillation gelangte der „Whisky in Lauerstellung“ im Mai 2012 ins Bourbonfass und kam gut drei Jahre später als Whisky in die Flasche. Ceridwen 2015 ist ein wenig dunkler in der Farbe und ein wenig malziger und ausgewogener als der Jahr-gang 2013 – ein würdiger Nachfolger also. Namensgeberin ist die keltische Göttin des Bieres „Ceridwen“, die in perfekter Weise den Bogen von der keltischen Whisky- zur rheinischen Brautradition schlägt. Ceridwen gibt es vor Ort in Lahnstein im Brauereimarkt oder online unter www.lahnsteiner-delikatessen.de
    
Die nächsten Bierseminare finden 2015 statt: 8. Oktober, 5. November und 10. Dezember 2015. Im Jahr 2016 geht es weiter am: 14. Januar, 3. März (Damenbierseminar), 23. April (Tag des deutschen Bieres), 2. Juni, 7. Juli (Bierkellerführung). Die Biere und Themen sind wie immer das am besten gehütete Geheimnis der Lahnsteiner Brauerei – Anmeldung unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können   '; document.write( '' ); document.write( addy_text66765 ); document.write( '<\/a>' ); //-->\n Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
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