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Rückblick auf das 39. Lahnsteiner Bierseminar - Damenbierseminar
Donnerstag, 26. Februar 2015
Quelle: Lahnsteiner Brauerei GmbH & Co. KG

Vor wenigen Wochen fand das 1. Lahnsteiner Damenbierseminar statt, die Herren waren gern geduldete Gäste: Bier schmeckt mir nicht“ – ein Satz, den man insbesondere aus der Damenwelt gerne hört. Auf Nachfrage zeigt sich meist, dass mit der Bezeichnung „Bier“ gar nicht das Bier im Allgemeinen, sondern der Bierstil Pils gemeint ist. Ein Bierstil für den seine kräftige Hopfenbittere typisch ist – genau dies aber lieben viele Damen gerade nicht.

Doch es gibt Hoffnung für die Damenwelt: Pils ist nur ein einziger von weltweit rund 150 Bierstilen. Und er ist auch der einzige dieser 150 Bierstile, dessen Aroma sich fast ausschließlich auf die Hopfenbittere fixiert. Läßt man das Pils außer acht, so bleiben im Umkehrschluß 149 Bierstile übrig, bei denen süße, saure, fruchtige und schokoladige Aromen die Hauptrollen spielen oder auch solche, wie man sie sonst nur aus Sherry oder Portwein kennt. Hinzu kommen Liköre, Cocktails, Apertifs oder Digestifs und vieles mehr auf der Basis Bier und damit Raum für viel mehr als nur ein einziges Damenbierseminar.
 
TeilnehmerInnen am Lahnsteiner Damenbierseminar

Zum Auftakt gab es das „Luxus-Radler“ eine Kreation des ersten Biersommelier-Weltmeisters Karl Schiffner. Statt der gewohnten Radler-Mischung aus Pils und Zitronenlimonade entsteht ein Luxus-Radler aus dem Duo Pils und Sekt.

Auch ein Bier-Cocktail durfte nicht fehlen. Dieser entstand durch eine Neuinterpretation des berühmten Pina Colada als „Birra Colada“ aus den Zutaten:
•    Sahne
•    Lahnsteiner Bierbrand
•    Lahnsteiner Bierlikör
•    Kokossirup
•    Ananassaft
•    helles Lahnsteiner Hefeweizen

Fruchtige Aromen finden sich nicht nur in Bier-Cocktails sondern auch in vielen Bieren. Hierzu verkosteten die TeilnehmerInnen:
•    Nelson-Weisse aus der Brauerei Camba Bavaria im bayrischen Truchtlaching – ein klassisch bayrisches Weizenbier gebraut mit dem Aromahopfen „Nelson Sauvin“, der dem Bier Aromen von tropischer Frucht verleiht.
•    Lahnsteiner Grutbier: Naturtrübes obergäriges Kräuterbier nach mittelalterlich rheinischer Tradition.
•    Geuze Boon, belgisches spontan vergorenes Bier nach dem Rezept der früheren Brauerei Boon in Lambeek.
•    Kriek Boon, belgisches spontan vergorenes Fruchtbier aus derselben Brauerei.

Neben den Fruchtbieren bietet auch die reichhaltige belgische Starkbiertradition ein weites Feld an süßen und fruchtigen Bieren. Das Beispiel des Abends dafür lieferte die Brauerei Palm mit ihrem Steenbrugge Tripel. Dieses obergärige Starkbier stammt aus der Tradition der belgischen Abteibrauereien. Diese vereint es mit der Tradition der Grutbiere, denn auch das Steenbrugge Tripel verdankt seinen charakteristischen Geschmack neben der Hefe einer Kräuter- und Gewürzmischung.
      
Und so sieht ein professioneller Verkoster und Stammtischmitglied aus: Andreas B. aus Lahnstein

Als Höhepunkt des Abends fungierte ein frisch abgefülltes Lahnsteiner Craftbier, der „Bourbator“. Er basiert auf dem hellen Doppelbock „Martinator“, der mehrere Monate auf Holzchips aus einem Bourbon-Whisky-Fass reifte. Das Bourbonfass macht in jeder Hinsicht auf sich aufmerksam. Optisch führt es zu einer sanften Trübung und zu einem leichten orangeroten Unterton in der Farbe. Im Aroma führt es zur Erkenntnis, dass die vollmundige Wucht des Doppelbocks und die Bourbon-Wucht des Whiskys ein perfektes Team bilden.

Den Bourbator gab es in zwei Varianten zum Vergleich: Eine frisch abgefüllte und eine etwa ein Jahr gereifte. Letztere erhält durch die Reifung eine leichte Säurenote, die sich im frischen Bourbator nicht findet. Diese Säurenote ist typisch für auf Holz gereifte Biere nach einem längeren Zeitraum.

Für den Zeitraum 2015 kündigte Dr. Markus Fohr weitere mit Holzchips aus unterschiedli-chen Hölzern gereifte Biere an – welche genau verriet er nicht.

Am Ende eines ereignisreichen Abends waren sich alle einig – dies soll zwar das erste, keinesfalls aber das letzte Damenbierseminar in Lahnstein gewesen sein.

Die nächsten Bierseminare finden 2015 statt: 5. März, 23. April (Tag des deutschen Bieres), 11. Juni, 10. September, 8. Oktober, 5. November und 10. Dezember 2015. Die Themen sind wie immer das am besten gehütete Geheimnis der Lahnsteiner Brauerei – Anmeldung unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
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