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Brew Berlin 2017 - Die ersten Referenten stehen fest
Freitag, 8. September 2017
Quelle: Bar Convent GmbH

Was sind die neuesten Biertrends weltweit? Welche jungen Wilden der Brauerszene sollten Barbetreiber und Gastronomen kennen? Und wie wird Craft Beer den Biermarkt beeinflussen? Die Fachbesuchermesse Brew Berlin greift am 10. und 11. Oktober in der Station Berlin die Themen auf, welche die Branche bewegen. Das Programm richtet sich an Barbetreiber, Hersteller, Distributoren, Importeure und Fachgroßhändler. Erste Referenten stehen schon fest.

Craft-Beer-Trend: Berliner Weisse

„Bedrohtes kulinarisches Kulturerbe“ – so wurde die Berliner Weisse 2014 von der Slow-Food-Bewegung noch tituliert. Inzwischen feiert das komplexe obergärige Bier, das Napoleons Truppen „Champagner des Nordens“ nannten, ein Comeback. Die Craft-Beer-Szene hat es wiederbelebt. Und damit ist schon klar: Mit dem einfachen Sauerbier-Sirup-Mix mit Strohhalm hat die moderne Weisse nichts zu tun. Stattdessen setzen die jungen Brauer wieder auf die traditionelle Rezeptur: Gebraut aus einer Mischung von Weizen- und Gerstenmalz wird das Bier anschließend mit Milchsäurebakterien und speziellen Hefen versetzt und reift in der Flasche weiter.

Das Brew-Berlin-Programm greift diesen Trend zu regionalen Sauerbieren auf. Am ersten Messetag berichten Craft-Brauer von ihren Erfahrungen, darunter: Ulrike Genz, die mit ihrer Brauerei „Schneeeule“ inzwischen vier Sorten Berliner Weisse herstellt; Oliver Lemke, Leiter des Brauhauses Lemke, der zwei Jahre an der richtigen Rezeptur für seine Version des traditionellen Sauerbiers arbeitete; Michael Schwab, der mit seiner Brewbaker Brauerei der Vorreiter der Berliner-Weisse-Renaissance ist; sowie Katharina Kurz und Michael Lembke von BRLO, die als Schuss zur Weisse, falls gewünscht, einen guten Likör empfehlen.

Bar-Highlight: Bier-Cocktails

„One Bourbon, one Scotch, and one Beer“. Schon Blues-Legende John Lee Hooker wusste, dass ein Bier allein oft nicht genügt. Von der Liebsten verlassen, bestellt er beim Bartender gleich dreifach. Ein typischer Blues-Song eben. Und im echten Barleben? Entstehen aus Bier und Spirituosen inzwischen faszinierende Cocktails. Einer, der diese Kunst beherrscht wie kein Zweiter, ist der US-Amerikaner Jacob Grier. Der Autor, Bartender und Cocktail Consultant aus Portland wird die Fachbesucher aus der Bar- und Getränkeindustrie in die Welt der Biercocktails einführen.

„Cocktails on Tap“ heißt sein Vortrag – natürlich inklusive Verkostung. Der gebürtige Texaner will damit mehr Bartender für den Gerstensaft begeistern. Denn noch, so sagt er augenzwinkernd, sei das Verhältnis oft so: „The better bartender you are, the worse beer you drink.“ Das könnte sich 2017 ändern, denn auf der Brew-Berlin-Bühne wird Grier seine neuesten Rezepte für Bier-Cocktails vorstellen. „Ich werde die ganze Bandbreite abdecken“, verspricht er. „Von traditionellen Flips – natürlich mit einem heißen Schürhaken zubereitet – bis zu den besten zeitgenössischen Bier-Cocktails.“

Brew Berlin stellt internationale Biertrends vor
 
Grier, der sich persönlich in diesem Jahr vor allem mit der deutschen und skandinavischen Bierszene beschäftigen will, wird auch beim Brew-Berlin-Expertentalk „Internationale Biertrends“ am ersten Messetag sein Wissen aus erster Hand weitergeben. Auch hier können natürlich spannende Biere verköstigt werden – und das könnte 2017 besonders interessant werden, da auch eine Kennerin der bislang häufig unterschätzten bulgarischen Szene dabei ist. Mihaela Dimitrova ist studierte Brauerin mit Barerfahrung und braut zurzeit exklusiv für den Brewpub „Fabrikata“ in Bulgariens zweitgrößter Metropole Plovdiv. Im Brew-Berlin-Expertentalk wird sie über die Geschichte der Craft-Beer-Kultur in Bulgarien sprechen. „Die neuen Biere haben den Geschmack im Land definitiv verändert“, sagt die 24-Jährige. Die besonders einflussreichen wird die Mitbegründerin von Plovdivs erstem Craft-Beer-Festival „Dve-tri Biri“ auf der Messe vorstellen. „Brew Berlin ist ein großartiges Event, um die Getränkeindustrie weiter zu entwickeln und Fachbesucher zu inspirieren“, sagt Dimitrova. „Ich freue mich schon sehr darauf.“

Ebenfalls zugesagt hat bereits Maximilian Marner von der Hamburger Craft-Beer-Bar „Galopper des Jahres“. Er wird am Brew-Berlin-Forum „Bier & Bars“ teilnehmen. Die Vertriebsseite wird das Forum „Rettet Craft den Biermarkt?“ beleuchten. Hier werden unter anderem Jeroen Bosch vom Biergroßhändler und Importeur Bierlinie GmbH und Bjarne Mark Hojer von One Pint GmbH, die unlängst den Import von BrewDog übernommen hat, ihre Einschätzung mit den Besuchern teilen.
 
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