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Veltins - 25 Jahre solides Wachstum im Export
Mittwoch, 8. November 2017
Quelle: Brauerei C.& A. Veltins GmbH & Co. KG

Tausende Kilometer übers Meer, Hunderte Kilometer über die Freeways der Exportmärkte, ehe frisches Veltins endlich beim Kunden zischt! Das Auslandsgeschäft der Brauerei C. & A. Veltins geht seit 25 Jahren voran und trägt heute immerhin 7,3 % zum Gesamtausstoß bei! Genau ein Vierteljahrhundert ist es her, als die ersten Veltins-Hektoliter sich auf den Weg zum Durst in fernen Ländern machten. Nach dem Auftakt 1992 wurden binnen zwölf Monaten die ersten 200 Gastronomieobjekte – davon 29 auf Mallorca, 25 in Österreich und weitere 60 in den Niederlanden – bilanziert. Ein Vierteljahrhundert später sind aus den ersten 1.500 hl bemerkenswerte 207.000 hl geworden. Inzwischen zählen mehr als 2.500 Gastronomiebetriebe zum internationalen Partnernetz.

„Der späte Einstieg hat den wesentlichen Vorteil, dass unser Produkt heute als gepflegte Markenpersönlichkeit mit hohem deutschen Qualitätsanspruch wahrgenommen wird“, sagt Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb der Brauerei C. & A. Veltins. Seine Strategie ist kristallklar ausgerichtet: „Wir wollen nicht mit einer größtmöglichen Länderzahl auftrumpfen, sondern wir wollen solide Absatzmärkte erschließen und Partnerschaften mit einer Win-Win-Situation ausgestalten.“ Heute gehören Spanien, Italien, Niederlande, Großbritannien und die USA zu den Schwerpunktländern, die auch in Zukunft solides Wachstum versprechen. 90% der Menge werden an der Grevensteiner Rampe als Fassbier verkauft – seit 2016 erweist sich auch Grevensteiner Original als Zugpferd und kann sogar im USA-Markt punkten. Dr. Volker Kuhl: „Wir haben uns ganz bewusst gegen Biermarkt-Abenteuer in China und schwierigen Schwellenländern entschieden, sondern wollen unsere Ertragsstärke über berechenbare Auslandsmärkte erreichen.“

Aufbruchstimmung vor 25 Jahren zur Expansion genutzt

Rückblick: Nach dem Fall der Mauer war Aufbruchstimmung zu spüren – die Brauerei C. & A. Veltins begann die behutsame Marktexpansion in den Auslandsmärkten voranzutreiben. Ein wichtiger Grund: Deutsches Bier besitzt seit jeher weltweit eine hohe Reputation! Veltins setzte auf den soliden Weg der kleinen, nachhaltigen Schritte. Man fokussierte genau die Länder, in denen Deutschlands Reiselustige das Image einer renommierten Premium-Marke zu schätzen wussten. Über 200 Gastronomieobjekte im Ausland zählten 1993 zu den Veltins-Kunden der ersten Stunde. Von den Hektoliterzahlen her lag die Insel Mallorca mit 800 hl und 29 Betrieben eindeutig auf dem ersten Platz der Absatzmärkte. Und auch die für 1994 geplante Auslandsmenge konnte mit 7.300 hl mühelos übertroffen werden. Neben Spanien – Gran Canaria wurde mit Frühjahrsbeginn 1994 ebenfalls beliefert – gehörten Österreich (25 Objekte), die Niederlande (60 Objekte) sowie Italien (50 Objekte) zu den Fokusmärkten der Aufbruchsjahre.

Es ging rasant voran, zumal am Standort in Grevenstein im Hinblick auf die Exportverladung Neuland betreten wurde. Im Laufe des Jahres 1994 kam auch Griechenland mit zwei Importeuren in Athen und auf Rhodos hinzu, zum Jahreswechsel folgten Belgien und Großbritannien. Wenig später nahm Veltins Pilsener im 24er-Einwegkarton mit vier 6er-Trägern auch den transatlantischen Weg in die USA. Im dritten Jahr ihres Exports konnte die Brauerei C. & A. Veltins weitere neue Gebiete erschließen – dazu zählten Frankreich, Polen und die Schweiz. Auf den Kanaren folgten Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura. Das Exportvolumen stieg stetig: Waren es 1996 schon 21.000 hl, gelangen 1999 bereits 46.000 hl. Bis 2006 hatte sich die Menge mit nahezu 122.000 hl verdreifacht.

Nach der Jahrtausendwende Auslandsstrategie geschärft

So wurden nach der Jahrtausendwende die Spotgeschäfte in unterschiedlichen Ländern zurückgenommen und vielmehr die Fokusmärkte Spanien, Italien, Niederlande und Großbritannien in den Mittelpunkt der Vertriebsarbeit gesteckt. Stärkerer Beachtung erfreut sich auch der amerikanische Biermarkt. Exportleiter Udo Bruns ist mit einer schlagkräftigen Abteilung seit Jahren dabei, den Erfolg und damit das Ansehen von frischem Veltins im Ausland zu mehren. Hinzu kam eine Intensivierung der Marktaktivitäten in Großbritannien, wo in London mit der Fuller’s Brauerei eine Vertriebskooperation geschlossen wurde. Inzwischen ist frisches Veltins in einer Vielzahl von Gastronomiebetrieben nicht nur in der britischen Hauptstadt am Hahn.

Auch lassen die Perspektiven von Grevensteiner Original aufhorchen, denn der internationale Markt sucht Spezialitäten! All das Wachstum sorgt auch für immer größere logistische Kompetenz: Entweder gehen die Produkte in Fass, Flasche und Dose innereuropäisch auf dem Landweg zum Kunden oder mit dem 40-Fuss-Container auf den Seeweg. Bis zu 700 Fässer werden pro Containerladung sicher verstaut. Großvolumige Luftpolster zwischen den Paletten machen es möglich, dass die kostbare Fracht aus dem Sauerland auch bei unruhiger See wohlbehalten ihr Ziel erreicht. Rotterdam oder Antwerpen sind heute die bevorzugten „Seerampen“ der Brauerei C. & A. Veltins. Und trotz der vielen hundert Container, die von Grevenstein aus verschifft wurden, ging in 25 Jahren noch keiner über Bord. Dr. Volker Kuhl: „Dafür wäre frisches Veltins nun wirklich zu schade!“
 
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