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Rückblick auf das 45. Lahnsteiner Bierseminar
Mittwoch, 23. Dezember 2015
Quelle: Lahnsteiner Brauerei GmbH & Co. KG

Zu diesem 45. Lahnsteiner Bierseminar hatte sich ein weit gereister Gast angesagt: Der Erfinder, Maler und Modellbauer Peter Strunk aus Boppard. Herr Strunk ist der Lahnstei-ner Brauerei in mehrfacher Weise verbunden. Zum einen sind seine Bilder aus dem Unesco-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ dort ausgestellt. Zum anderen stammen zahlrei-che Karikaturen aus dem Buch „Besser leben mit Bier“ von ihm. Autor dieses Buches ist Dr. Markus Fohr, Inhaber der Lahnsteiner Brauerei.

Peter Strunks Ehefrau ist Albanerin und stammt damit aus einem Land, das den meisten Menschen nur dem Namen nach bekannt ist. Die Wenigsten haben jedoch weitere Kenntnisse über Albanien und nur die Allerwenigsten sind bereits dort gewesen. In einem genauso interessanten wie unterhaltsamen Vortrag stellte Herr Strunk Land und Leute vor und brachte auch vier Biere mit.

Albanische Biere sind wie viele Biere aus Süd- und Osteuropa etwas leichter eingebraut als ihre mittel- und nordeuropäischen Verwandten. So lagen die vier verkosteten Biere bei 4,0 – 4,5 Vol.-% Alk.. Zumindest der Deklaration nach sind auch alle vier nach dem deutschen Reinheitsgebot nur aus Wasser, Hopfen und Malz gebraut.
 
Birra Tirana mit 4,0 Vol.-% Alk. stammt aus der größten Brauerei des Landes in der Hauptstadt Tirana und entspricht vom Typ her einem leichten internationalen Lagerbier. Gleich stark, aber etwas dunkler in der Farbe und entsprechend malziger im Geschmack bietet die Brauerei auch ein Bier unter dem Namen „Kuqualashe“ an.

Aus der Brauerei Korca im Südosten Albaniens stammt das gleichnamige Bier. Zwar ist es als traditionelles Pils deklariert und erreicht mit 4,5 Vol.-% Alk. auch in etwa die nötige Stärke, es handelt sich jedoch eindeutig um ein dunkles Lager mit malzigem und röstigem Aroma.

Zu den drei albanischen Bieren gesellte sich mit „Birra Peja“ noch ein helles Lagerbier, das vor allem durch seine Verpackung in die 2,0 l PET Flasche Aufsehen erregte. In Ost-europa ist dies eine gängige Verpackung für Bier, im übrigen Europa ist sie ungewohnt.

Eher aromatisch schmeckt das „Champion Bitter Batch 8“, das Bier des ersten Biersom-melier Weltmeisters Karl Schiffner. Mit 6,2 % Alk. und 14,9 Stw. wird es von Braumeister Markus Thaller in der Hofstettner Brauerei in St. Martin im Mühlkreis exklusiv für das Bier-gasthaus Schiffner gebraut. Hinter dem Namen verbirgt sich ein Imperial Pilsner mit kup-ferfarbener Tönung und einer Hopfencuvée von Mühlviertler Saphir, Tettnanger und australischem Galaxy und Topas. Ein reiches Duftspiel von Südfrüchten wird von einem erfrischenden Bierkörper getragen und mündet in einem aromatischen Bitterfinale.

Zur Einstimmung auf die anstehende Weihnachtszeit probierten die Teilnehmer die ersten gezwickelten Liter aus der Edition „Glühbock 2015“. Hierbei reift der helle Doppelbock Martinator einige Wochen auf weihnachtstypischen Gewürzen, die ihm ein Aroma ähnlich dem eines Glühweins verleihen.

Zur Weihnachtszeit sind weitere spezielle Editionen in Arbeit, die auf dem kommenden Bierseminar vorgestellt werden.

Den Höhepunkt des Abends bildete der Sucuba Barley Wine aus der Firestone Walker Brewery. Diese ist eine der berühmtesten kalifornischen Craftbreweries, gegründet 1996 von Adam Firestone und seinem Schwager David Walker, die auch heute noch Eigentümer sind. Berühmt ist die Brauerei vor allem für Ihre IPAs und für den Umgang mit Holzfässern.

Der Name "barley wine" geht zurück ins 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der Wein und Bier in großen Mengen getrunken wurden. Es war schlicht gesünder als Wasser. Insbesondere Wein genoss hohes Ansehen und die Brauer eiferten diesem nach. Bier sollte mit der Stärke eines Weins mithalten können. So entstand ein Ale, meist schwer und malzig, mit sehr hohem Alkoholgehalt – im Falle Sucuba 13,5 Vol.-% - und hoher Stammwürze. Durch seine obergärigen Hefen bekommt Barley Wine seinen fruchtig-weinigen Geschmack. Farblich schwankt er traditionell zwischen bronze und mahagoni.

Sucuba ist in Bourbonfässern aus amerikanischer Eiche ist. Es war ursprünglich nur eines der Blending-Biere für das 10th Anniversary Ale, welches nur in geringen Mengen „ausgeschenkt“ wurde. Aber Fans bettelten darum, dieses Bier in Flaschen abzufüllen. Aber bevor es endlich auf den Markt kam, musste es noch eine rechtliche Hürde nehmen. Der Originalname war zu ähnlich zu dem eines Weines und musste rechtsgültig annulliert werden. So wurde ein unaussprechlicher Name gewählt und alle Energie auf den Inhalt der Flasche konzentriert, um einen hervorragend trinkbaren Barley Wine zu gewährleisten.

Ein Bier mit einer Farbe von hellem Mahagoni und mittelstarker Schaumbildung. Komplexe Malzaromen umrahmen die Aromen der Eichenfässer mit einem Hauch von dunkler Schokolade, Bourbon-Vanille, gerösteter Kokosnuss und dunkler Kirsche. Der Geschmack ist frisch mit einer kräftigen aber harmonischen Bittere, die Textur seidig, beginnt mit einer leichten Süße und hat einen trockenen, langhaltenden Abgang.

Im Jahr 2016 geht es weiter am: 14. Januar, 3. März (Damenbierseminar), 23. April (Tag des deutschen Bieres), 2. Juni, 7. Juli (Bierkellerführung). Die Biere und Themen sind wie immer das am besten gehütete Geheimnis der Lahnsteiner Brauerei – Anmeldung unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
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