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Fokussierung macht Stellenanpassung bei Pfungstädter Brauerei unvermeidlich
Mittwoch, 15. März 2017
Quelle: Pfungstädter Brauerei Hildebrand GmbH & Co. KG

Die Pfungstädter Brauerei, seit 1831 in Familienbesitz, gibt konkrete Schritte zur Standortsicherung der Brauerei bekannt. Trotz eines um Sondereffekte bereinigten Umsatzplus von vier Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr macht ein herausforderndes Marktumfeld mit starkem Kostendruck die Fokussierung auf Kernkompetenzen der Traditionsbrauerei notwendig.

Pfungstädter-Geschäftsführer Stefan Seibold erklärt die Folgen dieser Ausrichtung: „Wir werden uns zukünftig auf zwei wesentliche Kompetenzen konzentrieren: Wir brauen Spitzen-Biere in einer Spitzenqualität, und wir werden uns mit Innovationen an den veränderten Bedürfnissen der Verbraucher orientieren. Das erfordert Konsequenz und Mut. Diese Strategieanpassung ist bedauerlicherweise mit einer Stellenreduktion in Bereichen des Unternehmens verbunden, die nicht auf die Kernkompetenzen einzahlen.“

Die konkreten Schritte und Anzahl der betroffenen Stellen haben Geschäftsführung und Betriebsrat des Unternehmens gemeinsam der Belegschaft im Rahmen der Betriebsversammlung gestern Nachmittag mitgeteilt.

Anzahl an betriebsbedingten Kündigungen so gering wie möglich

Die der Belegschaft gestern Nachmittag erklärten Planungen gehen von einer Reduktion von 35 Stellen aus. Das Unternehmen hat ein so genanntes „Rentenpaket“ entwickelt und wird eine Transfergesellschaft schaffen, um darin betroffene Mitarbeiter für den Arbeitsmarkt weiterzuqualifizieren. Durch Nutzung der normalen Fluktuation und die Tatsache, dass derzeit freie Stellen nicht nachbesetzt werden, strebt die Pfungstädter Brauerei an, die Anzahl von betriebsbedingten Kündigungen so gering wie möglich zu halten. Dazu Stefan Seibold: „Als Familienunternehmen verspüren wir eine besondere Verantwortung und sind uns deshalb stets bewusst, dass hinter jeder Arbeitsstelle ein Mensch steht, der viele Jahre für Pfungstädter gearbeitet hat. Daher haben wir für 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit dem Betriebsrat möglichst sozialverträgliche Lösungen erarbeitet.“

Die betroffenen Personen stammen im Wesentlichen aus der Logistik und weiteren Bereichen des Unternehmens, die von externen Dienstleistern besser und effizienter ausgefüllt werden können. Dem eigenen Fuhrpark der Brauerei fehlt beispielswiese die kritische Masse, um im fernen Liefergebiet kostengünstig ausliefern zu können; dies können spezialisierte Getränkefachgroßhändler besser.

Fit für die Zukunft: Langfristperspektive der Brauerei positiv

Trotz der kurzfristig schwierigen Situation sind die langfristigen Perspektiven der Pfungstädter Brauerei nach wie vor sehr gut. Das Bier aus dem Hause Pfungstädter ist von nachgewiesener Spitzenqualität. Die Brauerei ist mehrfach zertifiziert, unter anderem nach dem IFS-Standard (International Food Standard), und mit dem Goldenden DLG Preis der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft ausgezeichnet. Zudem führt die Brauerei zum 1. März eine neue Brauspezialitäten-Linie ein. Für das Kellerbier „URSTOFF“ wurde eigens eine eigene Bierhefe gezüchtet, die dem Bier seinen unverwechselbaren Geschmack verleiht. „Wir gehen keine Qualitätskompromisse ein, aber richten auch unseren Blick auf Produktneuheiten. Unsere jungen Braumeister blühen gerade auf, und wir haben noch viele weitere Innovationen in Petto. So machen wir uns fit für die Zukunft. Denn: Was wäre Hessen und unsere Region ohne unsere Pfungstädter Brauerei? Einfach unvorstellbar!“, so Stefan Seibold.
 
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