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Die Wiesn ist aus - die Oktoberfestbilanz 2010

Mit einem neuen Besucherrekord endete gestern nach 17. Tagen das 177. Oktoberfest in München. Rund 6,4 Millionen Besucher aus aller Welt strömten über die Theresienwiese. Auch die historische Wiesn zum 200. Jubiläum des Volksfests war ein starker Anziehungsfaktor. Die Zahlen:
 
Gastronomie

Von den Oktoberfestgästen wurden rund 7 Millionen Maß Bier getrunken, was eine halbe Million mehr sind als 2009. Ein verstärktes Familienpublikum bevorzugte nichtalkoholische Durstlöscher bei der Wiesn-Gaudi. Außerdem wurden 117 Ochsen und 59 Kälber verspeist. Klassiker wie das Wiesn-Hendl, Leberkäse oder Würstel liefen wie immer besonders gut. Bei den Naschereien erlebte das Magenbrot unerwartet ein Revival. Weiterhin sehr beliebt waren die traditionellen gebrannten Mandeln und der etwas exotischere türkische Honig.

Schausteller

Eine Umsatzsteigerung von 15% können die Schausteller verbuchen. Lange Warteschlangen vor dem Teufelsrad, das sein 100-jähriges Wiesn Jubiläum in diesem Jahr feierte, prägte das Bild des Schaustellerteils. Star Flyer, Rocket und all die anderen Hightech-Fahrgeschäfte waren sehr gut besucht.
 
Die historische Wiesn

Der Erfolg des historischen Oktoberfests auf dem Südteil der Theresienwiese übertraf alle Erwartungen. Über eine halbe Million Besucher ließen sich dort in alte Zeiten zurückversetzen. Es wurden 310.000 Maß des extra und einmalig für diesen Anlass gebrauten Bieres ausgeschenkt. Damit wurden sämtliche Fässer des Jubiläumsbieres aufgebraucht. Beim Essen waren die traditionellen Wiesnschmankerl, wie Hendl, Weißwürste, Schweinshaxen und Bratwürste, besonders vom Holzkohlengrill, die Renner. Es wurden 60.000 halbe Brathendl verzehrt. 1.080 Würstl grillten die Brater in der Lohnwürstlbraterei. Die meistgefragten traditionellen Speisen waren Böfflamott (2.500), Zwetschgenbavesen (2.300), Rumfordsuppen und Stockwürste (jeweils 2.000).

Aufgrund des herausragenden Erfolges wird nun überlegt, einen Teil der historischen Wiesn auch die nächsten Jahre beizubehalten.
 
Fundstücke

Bis Wiesn-Schluss zählte das Wiesn-Fundbüro rund 4.500 Fundstücke, darunter 1.450 Kleidungsstücke, 770 Ausweise, 420 Geldbörsen, 420 Mobiltelefone, sowie zahlreiche Schlüssel, Taschen, Brillen und Schmuckstücke. Als besonders kuriose Fundstücke seien ein Mops, ein Kaninchen, eine Lederpeitsche, und ein Gebiss erwähnt.

Strom, Gas und Wasser

Durch höhere Besucherzahlen, längere Festdauer und niedrige Durchschnittstemperaturen ist der Verbrauch bei Strom, Gas und Wasser generell gestiegen. 3.068.000 kWh Strom wurden in diesem Jahr verbraucht. Durch die Jubiläumswiesn und die durchschnittlich niedrigen Außentemperaturen ist der Verbrauch im Vergleich zu 2009 um ca. 10 Prozent gestiegen. Bereinigt durch die Jubiläumswiesn und den Verlängerungstag ergibt sich trotzdem noch eine Steigerung von ca. 4,5 Prozent zum Vorjahr. Durch die gestiegenen Besucherzahlen ist der Wasserverbrauch mit 100.000 Kubikmetern leicht angestiegen. Auch beim Gas ist der Verbrauch mit 240.000 Kubikmetern durch die kühlen Temperaturen und den gestiegenen Besucherzahlen deutlich gestiegen (ca. 30 Prozent).

Sicherheit

Polizei und Rotes Kreuz sprechen von einem normalen Wiesn-Verlauf. Der Maßkrug-Klau ist mit rund 130.000 geklauten Krügen zurückgegangen. Auch die Gewalt an sich ist weniger geworden. Bedenklich allerdings sei die gesteigerte Brutalität der Gewalttaten. Besonders blutige Maßkrug-Schlägereien geben Anlass zur Beunruhigung.

Am letzten Wiesn-Samstag war die Theresienwiese mit 600.000 Besuchern extrem überfüllt. Die Zelte wurden bereits vormittags geschlossen und die U-Bahnhöfe kurzweilig gesperrt. Dennoch sei die Wiesn insgesamt sehr geordnet abgelaufen, so OB Christian Ude. „Es kann keine Rede sein von Chaos oder Ersticken am eigenen Erfolg oder was sonst noch so prognostiziert wurde“, sagt der Münchner Oberbürgermeister.
 
PS: Vom 17. September 2011 bis 03. Oktober 2011 findet das 178. Oktoberfest statt ;-)
 
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