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100 Jahre Bierkrieg in Dorfen
Quelle: www.bierkrieg.de
 
Dorfen - Dass der Halleysche Komet den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang anzeigt, das konnten die Menschen anno 1910 ja gerade noch verkraften. Dass die Mass Bier aber um zwei Pfennige von 24 auf 26 Pfennig teurer wurde, das war dann doch zu viel und brachte die Volksseele zum Kochen. Nach zahlreichen Protestveranstaltungen, einem Bierboykott und Drohbriefen an die Brauer verloren aufgebrachte Knechte und Handwerksburschen die Beherrschung: Am 5. Juni 1910 ging in Dorfen mehrere Wirtshäuser in Flammen auf.

100 Jahre nach dem als Dorfener Bierkrieg in die Geschichte eingegangenen Volksaufstandes lebt der Bierkrawall von anno dazumal wieder auf. Vom 8. bis 25. Juli finden im Herzen der Stadt Bierkrieg-Festspiele statt. Ein Besuch der Festspiele ist sicherlich ein einmaliges Erlebnis. Auch die nach 1995 und 1999 dritte Auflage des Freilichtspektakels wird von Sepp Beil, Anton Renner und Alex Schubert veranstaltet. Das Bühnenstück „Bierkrieg in Dorfen“ mit über 100 Mitwirkenden basiert auf den Vorfällen anno 1910 und nimmt die Zuschauer mit in die Zeit, in der Bier noch ein Teil des Naturallohnes war und der Stellenwert des oft als flüssiges Bauernbrot titulierten Getränkes entsprechend hoch war. Die Stadt Dorfen unterstützt das Spektakel, zu dem gut 50.000 Besucher erwartet werden.

Zu den Bierkrieg-Festspielen wird ganz Dorfen in die so oft als „guade oide Zeit“ titulierte Epoche zurückversetzt – unter anderem mit einem attraktiven Rahmenprogramm zu den Festspielen. Jeweils Donnerstag und Freitag ab 18 Uhr, Samstag und Sonntag ab 14 Uhr, wird im Herzen der Stadt auf dem Festspielgelände ein historischer Biergarten bewirtet. Neben dunklem Festbier der Brauerei Bachmayer nach Originalrezept von 1910 wird auch Erdinger Urweisse ausgeschenkt. Dazu gibt es Brotzeiten und Speisen wie sie um die Jahrhundertwende in Bayern üblich waren.

An den Samstagen und Sonntagen gibt es zusätzlich ab 16 Uhr viel zu sehen: Gezeigt werden unter anderem alte Handwerksberufe in lebenden Werkstätten wie Schmied, Bader und Weber. Bestaunt werden kann auch das Drischeldreschen und eine tonnenschwere Dampf-Lokomotive für den Feldeinsatz. Rund um das autofreie Festspielgelände verkehren Ochsen- und Pferdefuhrwerke. Die Besucher können das Rahmenprogramm kostenlos erleben. Veranstalter, Stadt und Geschäftswelt nternehmen große Anstrengungen, ihren Gästen und Besuchern ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. So werden unter anderem die Schaufenster der Geschäfte wie anno dazumal dekoriert. Ausführliche Informationen über die Festspiele gibt es im Internet unter www.bierkrieg.de

Die Aufführungstermine

Donnerstag/Freitag/Samstag/Sonntag: 8./9./10./11. Juli
Donnerstag/Freitag/Samstag/Sonntag: 15./16./17./18. Juli
Donnerstag/Freitag/Samstag/Sonntag: 22./23./24./25. Juli
Beginn der Freilichtaufführungen ist jeweils um 21 Uhr. 
 
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